Autoren B
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Bischoff, W. (2002): Nachzuchterfolge bei den kanarischen Rieseneidechsen. – elaphe, Rheinbach, 10 (4): 68. (65-28)

Gallotia simonyi simonyi, Gallotia simonyi bravoana.

Bischoff, W. (2002): Nachzuchterfolge bei den kanarischen Rieseneidechsen. – Die Eidechse, 13 (3): 94. (66-03)

Gallotia simonyi simonyi, Gallotia simonyi bravoana,

Bischoff, W. (2003): Die Eidechsenfauna Georgiens Teil II. Die Gattung Darevskia. – Die Eidechse, Bonn, 14 (3): 65-93. (68-29)

Zusammenfassung:
In Georgien leben 16 Felseidechsenarten der Gattung Darevskia (D. alpina, D. „armeniaca“, D. brauneri, D. caucasica, D. clarkorum, D. daghestanica, D. „dahli“, D. derjugini, D. mixta, D. nairensis, D. parvula, D. portschinskii, D. praticola, D. rudis, D. „unisexualis“ und D. valentini). Neben Kurzvorstellungen der einzelnen Arten, sowie Hinweisen zu ihrer Verbreitung und zu den Lebensräumen, gibt es auch einige systematische Anmerkungen.

Bischoff, W. (2004): Das Portrait. Mesalina rubropunctata (LICHTENSTEIN, 1823) – Hammada-Wüstenrenner. – Die Eidechse, Bonn, 15 (3): 91-93. (04-11)

Inhalt:
Vorbemerkung, Kurzbeschreibung, Verbreitung und Lebensraum, Lebensweise/Fortpflanzung, Terrarienhaltung.

Bischoff, W. (2005): Die Echten Eidechsen der Familie Lacertidae – eine Übersicht. – Draco, Münster, 6 (1): 4-27.

Inhalt:
Was sind Eidechsen? / Bemerkungen zur Systematik / Verbreitung und Lebensräume / Ökologische Anpassungen / Die mitteleuropäischen Eidechsen / Die bemerkenswerten Eidechsen der Kanarischen Inseln / Kaukasus und Naher Osten – Eidechsenparadiese an Europas Grenzen.

BISCHOFF, W. (2005): Bemerkungen zu einem (sub-)fossilen Schädel von Gallotia goliath (MERTENS, 1942). – Die Eidechse, Bonn, 16 (3): 73-83.
Zusammenfassung:
Die Verwandtschaftsbeziehungen der rezenten und fossilen Rieseneidechsen der westlichen Kanarischen Inseln (Gallotian simonyi / goliath-Komplex) werden kurz diskutiert. Anschließend wird eine Übersicht der Fundmöglichkeiten subfossiler Rieseneidechsen-Reste auf der Insel Tenerife gegeben. Am Beispiel eines bei San Andrés (Anaga-Halbinsel) gefundenen vollständig erhaltenen Schädels von Gallotia goliath werden die Bergung und die anschließende Präparation beschrieben.

BISCHOFF, W. (2006): Auf der Suche nach Gebirgseidechsen in drei Erdteilen. – Draco, Münster, 7 (3): 54-73.

Inhalt:
Gebirgsbewohner – Gebirgsendemiten / In den Gebirgen Europas unterwegs / Ein Abstecher nach Nordafrika – Eidechsen im Atlas / An Europas Südostgrenze – der Kaukasus und seine Felseidechsen / Türkische Impressionen / Die bemerkenswerten “Gebirgseidechsen” der Levante / Ein Intermezzo in Sinai / Endemiten im Oman-Gebirge.

BISCHOFF; W. (2007): Entdeckung, Verschwinden und Wiederfunde der sagenhaften Rieseneidechsen auf den Kanarischen Inseln. – Sekretät, 7 (1): 3-19.
Zusammenfassung:
Die Geschichte der Entdeckung der (sub-)fossilen und rezenten kanarischen Rieseneidechsen (Gallotia ssp.) wird ausführlich geschildert. Mögliche Gründe für ihren Rückgang und ihr teilweises Aussterben werden diskutiert, und es wird auf die positiven Aspekte der aktuellen Schutzbemühungen für die überlebenden Eidechsen hingewiesen.

BISCHOFF, W. (2008): Hat die La Palma-Rieseneidechse überlebt? – Die Eidechse, 19 (1): 19-21.
Zusammenfassung:
Kurzer Bericht über den Fund einer Rieseneidechse auf der Insel La Palma (Kanarische Inseln). Das Tier ist wahrscheinlich mit der bisher nur subfossil bekannten Gallotia simonyi auaritae identisch
.

Bischoff, W. & B. Bannert (2001): Rieseneidechsen: Es hat sich gelohnt. – elaphe N.F., Rheinbach, 9 (4): 91. (57-28)

Gallotia simonyi bravoana.

Bischoff, W. & B. Bannert (2001): Zu Besuch bei den Gomera-Rieseneidechsen. – elaphe N.F., Rheinbach, 9 (3): 1-4, 79-81.

Bischoff, W. & B. Bannert (2002): Gemeinsame Anstrengungen für die Rieseneidechsen der Kanarischen Inseln. – elaphe N.F., Rheinbach, 10 (2): 64-67. (55-23)

Vom 9. bis 11. April 2002 fand in Santa Cruz de Tenerife unter dem Titel „Lagartos Gigantes Canarios Amenazados“ (Die bedrohten kanarischen Rieseneidechsen) ein Symposium statt, welches von der Asociación Herpetológica Española (AHE) in Kooperation mit dem Medio Ambiente des Gobierno de Canarias (Umweltamt der kanarischen Regierung) ausgerichtet wurde. Erstmals kamen etwa 45 Herpetologen, Umweltschützer und Vertreter der kanarischen Umweltbehörden zusammen, um gemeinsam zu überlegen, wie den bedrohten Rieseneidechsen geholfen werden kann.

Gallotia intermedia, Gallotia simonyi simonyi, Gallotia simonyi auaritae, Gallotia simonyi bravoana.

Bischoff, W. & U. Bischoff (1980): Einige Bemerkungen zur Herpetofauna des Peloponnes. – herpetofauna, Ludwigsburg, 2 (4): 17-22. (06-23)

Algyroides moreoticus, Lacerta graeca, Lacerta trilineata trilineata, Podarcis muralis albanica, Podarcis peloponnesiaca, Podarcis taurica ionica.

Bischoff, W. & W. Böhme (1980): Der systematische Status der türkischen Wüstenrenner des Subgenus Eremias (Sauria: Lacertidae). – Zoologische Beiträge (N.F.), 26 (2): 297-306. (12-17)

Eine vergleichende Untersuchung anatolischer und transkaukasischer Wüstenrenner des Subgenus Eremias zeigt, daß der aus Ostanatolien beschriebene Eremias velox suphani BASOGLU und HELLMICH, 1968 eine eigene Art darstellt. Die von WERNER (1902) publizierten Belege aus Westanatolien gehören ebenfalls zu dieser Art.

Eremias nikolskii, Eremias persica, Eremias regeli, Eremias suphani, Eremias strauchi strauchi, Eremias strauchi kopetdaghica, Eremias strauchi strauchi, Eremias velox velox, Eremias velox caucasica.

Bischoff, W. & H.A.J. in den Bosch (1991): Zur Kenntnis von Psammodromus blanci (LATASTE, 1880): Morphologie, Verbreitung, Ökologie und Paarungsbiologie. – Salamandra, Bonn, 27 (3): 163-180. (49-06)

In den nordostalgerischen Gebirgsstöcken des Djebel Aurès und des Djebel Belezma konnten im April und Mai 1998 Psammodromus blanci beobachtet und gefangen werden. An den vier beschriebenen Fundorten, alls 1500 m oder höher gelegen, leben die Eidechsen in teilweise hoher Individuendichte auf Wiesen. Die Grasnarbe war meist sehr niedrig und oft vertrocknet. Kleine Büsche und Stauden dienten als Versteckplätze.
4,1 Tiere wurden im Terrarium beobachtet, wo sie sich auch fortpflanzten. Das Verhalten, das Paarungsverhalten und die Fortpflanzung werden beschrieben und im Vergleich mit Psammodromus hispanicus und P. algirus diskutiert. Bei der Paarung folgt dem Schwanzbiß eine Lordosis des Weibchens, das Männchen ergreift dann eine Hautfalte seitlich an ihrem Rücken, gleitet mit seiner Kloake über sie hinweg und kopuliert 10 s auf der gegenüberliegenden Seite. Direkt nach Beendigung des Genitalkontaktes, immer noch den Hautzipfel zwischen seinen Kiefern haltend, schüttelt das Männchen kurz den Kopf. Der extrem kurze Paarungsverlauf wird im Zusammenhang mit dem Lebensraum diskutiert.

Bischoff, W., Bosch, H.A.J. in den & J.F. Schmidtler (1998): Mit dem Finger auf der Landkarte entdeckt. Eidechsen auf dem Djebel Druz. – Die Eidechse, Bonn, 9 (1): 1-9. (01-30)

Bericht über die Entdeckungsgeschichte der Eidechsen des Lacerta kulzeri-Komplexes, speziell jener des Djebel Druz in Syrien. Der Lebensraum der Dj. Druz-Eidechsen sowie einige Freilandbeobachtungen werden mitgeteilt. Bemerkenswert ist, daß die Eidechsen offensichtlich von sich aus das Wasser aufsuchen. Die übrige Herpetofauna des Dj. Druz wird aufgelistet und teilweise kurz kommentiert.

Lacerta laevis, Lacerta kulzeri, Lacerta media israelica, Ophisops elegans ehrenbergii.

Bischoff, W., Cheylan, M. & W. Böhme (1984): Lacerta lepida Daudin 1802 – Perleidechse. – In: Böhme, W. (Hrsg.): Handbuch der Reptilien und Amphibien Europas. Band 2/I Echsen II (Lacerta). 181-210. (52-30)

Bischoff, W. & G. Deichsel (2002): A specimen misidentidied as Podarcis muralis (LAURENTI, 1768) from Ohio, USA, re-determined as Darevskia valentini (BOETTGER, 1882) (Reptilia: Lacertidae). – Salamandra, Rheinbach, 38 (2): 113-117. (65-06)

Ein als Mauereidechse, Podarcis muralis, fehlbestimmtes Museumsexemplar aus Van Wert County, Ohio, USA, wurde als Kaukasische Felseidechse, Darevskia valentini, neu bestimmt. Das Präparat zeigt die charakteristischen Merkmale von Darevskia, von denen die bemerkenswertesten die alternierend schmalen und breiten Schwanzwirtel sind. Die Buschuppungsmerkmale werden beschrieben und mit verwandten Taxa im Detail verglichen.

Bischoff, W. & P. van den Elzen (1982): Lacerta jayakari Boulenger – Suppl. Rev. Franc. Aquar. No. 234.

Bischoff, W. & W.-E. Engelmann (1976): Herpetologische Ergebnisse einiger Sammelreisen im Kaukasus und in Transkaukasien. – Zool. Jb. (Syst.), 103 (3): 361-376.

Bischoff, W. & W.-E. Engelmann (1978): Zur aktuellen Entwicklung der Smaragdeidechsen-Population von Lieberose Kr. Beeskow. – Faunistische Abhandlungen Staatliches Museum für Tierkunde Dresden, 7: 93-94. (16-26)

Lacerta viridis viridis.

Bischoff, W. & M. Franzen (1993): Einige Bemerkungen zur Syrischen Eidechse Lacerta laevis GRAY, 1838 in der südlichen Türkei. Herpetofauna, Weinstadt, 15 (87): 27-34. (29-09)

Es wird über die Verbreitung von Lacerta laevis GRAY, 1838 allgemein und speziell in der Türkei (hier mit Angabe aller derzeit bekannten Fundorte) berichtet. Türkische L. laevis neigen im Süden des Landes zur Ausbildung prachtvoll roter Körperunterseiten, imNorden hingegen haben die Alttiere vielfach grüne bis grünlichblaue Kehlen. Möglicherweise deuten diese Merkmale auf eine innerartliche Variabilität hin. Die Art ist in der Südtürkei nicht allgemein verbreitet, sondern bevorzugt relativ feuchte und halbschattige Lebensräume. Einige türkische Biotope werden beschrieben.

Bischoff, W. & M. Franzen (1993): Bemerkungen zur Zwergeidechse Lacerta parva BOULENGER, 1887, besonders über ihren Lebensraum in der Türkei. – Die Eidechse, Bonn/Bremen, 1993 (9): 3-12. (49-26)

Bischoff, W., Franzen, M. & J.F. Schmidtler (2005): Neue, weit westlich gelegene Fundorte von Darevskia derjugini (NIKOLSKIJ, 1898) in der Türkei (Reptilia: Lacertidae) mit Anmerkungen zur Unterartgliederung. – Die Eidechse, Bonn, 16 (1): 11-19.

Zusammenfassung:
Wir berichten über neue türkische Fundorte von Darevskia derjugini aus dem Pontus-Gebirge südlich von Dereli (Provinz Giresun) und bei der Klosterruine Meryemana (Provinz Trabzon). Durch den Nachweis aus der Proivinz Giresun wird das Areal der Art in der Türkei um etwa 130 km nach Westen ausgedehnt. Die Untersuchung von Vergleichsmaterial stellt den taxonomischen Status von Darevskia derjugini barani in Frage, da die differenzierenden Merkmale zur Darevskia d. derjugini sehr stark variieren und zudem einer klimaparallelen Pholidosevariation unterworfen sein könnten.

Bischoff, W. & J. Müller (1999): Revision des levantinischen Lacerta laevis / kulzeri-Komplexes: 2. Die Petra-Eidechse Lacerta kulzeri petraea ssp.n. – Salamandra, Rheinbach, 35 (4): 243-254.

Zusammenfassung:
Aus Petra in Jordanien wird Lacerta kulzeri petraea ssp.n. beschrieben. Diese Unterart unterscheidet sich von den übrigen Vertretern des L. kulzeri-Komplexes durch relative Kurzköpfigkeit, das weitgehende Fehlen eines Massetericums, hohe Dorsalia-, Supraciliargranula-, Gularia- und Subdigitallamellenwerte sowie die helle Grundfärbung mit wenig ausgeprägtem Zeichnungsmuster. Es folgen Angaben zur Verbreitung und zum Lebensraum.

Bischoff, W., Nettmann, H.-K. & S. Rykena (1979): Ergebnisse einer herpetologischen Exkursion nach Hierro, Kanarische Inseln. – Salamandra, Frankfurt/Main, 15 (3): 158-175. (22-19)

Übersicht über die Herpetofauna der Insel Hierro. Folgende Arten kommen vor: Hyla meridionalis, Rana perezi, Tarentola delalandii ssp., Chalcides viridanus ssp., Gallotia simonyi und Gallotia galloti caesaris. Gefunden wurden T. delalandii, C. viridanus und G. galloti caesaris. Es werden Angaben über Lebensweise und Verbreitung gemacht. T. delalandii und C. viridanus scheinen von den Vertretern der übrigen Inseln subspezifisch verschieden zu sein. Bei G. galloti caesaris konnten bestimmte Merkmalstrends auf der Insel in vertikaler Richtung beobachtet werden. Diese Art ist stellenweise ungemein häufig. Die große G. simonyi konnte leider nicht gefunden werden. Die Überlebenschancen dieser vom Aussterben bedrohten Art werden diskutiert. Anregungen zu Möglichkeiten ihrer Rettung werden gegeben.

Bischoff, W., Osenegg, K. & W. Mayer (1989): Untersuchungen zur subspezifischen Gliederung der Madeira-Mauereidechse, Podarcis dugesii (MILNE-EDWARDS, 1829). – Salamandra, Bonn, 25 (3/4): 237-259. (43-30)

Der vorliegenden Untersuchung lagen 175 Exemplare von Podarcis dugesii von den Inseln Madeira, Deserta Grande, Bugio, Porto Santo, Selvagem Grande und Selvagem Pequena zugrunde. Die ermittelten morphologischen Daten wurden einer Varianz- und Diskriminanzanalyse unterzogen. Außerdem wurden die Ergebnisse von Enzym-Elektrophoresen von Eidechsen, die 5 verschiedenen Inseln entstammen, verglichen.
Podarcis dugesii mauli wird in die Synonymie von P. dugesii dugesii verwiesen. Dagegen werden die Eidechsen von Porto Santo (Podarcis dugesii jogeri ssp.n.) und von den Ilhas Selvagens (Podarcis dugesii selvagensis ssp.) als Unterarten neu beschrieben.

Bischoff, W. & J.F. Schmidtler (1994): Ergebnisse zweier Lacertiden-Exkursionen nach Syrien. – Die Eidechse, Bonn/Bremen, 5 (12): 4-22. (01-31)

Während zweier kurzer Reisen nach Syrien (März/April und Mai 1994) wurden 9 Lacertiden-Arten gefunden (Acanthodactylus grandis, O. orientalis, A. tristrami, Lacerta media wolterstorffi, L. cappadocica wolteri, L. l. laevis, L. (cf.) kulzeri, Mesalina brevirostris und Ophisops elegans ssp.) Drei dieser Arten wurden erstmals für Syrien nachgewiesen (A. tristrami, L. cappadocica wolteri und L. (cf.) kulzeri). Bei L. cappadocica, L. laevis, L. (cf.) kulzeri und O. elegans werden systematische Probleme angesprochen. Ökologische Daten werden mitgeteilt. Alle übrigen während der Reisen gefundenen Amphibien und Reptilien werden aufgelistet, von denen Coluber najadum zum ersten Mal in Syrien gefunden wurde.

Bischoff, W. & J.F. Schmidtler (1997): Neue Erkenntnisse zum Lacerta laevis-kulzeri Komplex – Eine Zwischenbilanz. – Zusammenf. Jahrstagung DGHT, Dormagen: 5-6.

Bischoff, W. & J.F. Schmidtler (1999): New data on the distribuition, morphology and habitat choice of the Lacerta laeviskulzeri complex. – Nat. Croat., 8: 211-222.

BISCHOFF, W. & R. WARNECKE (2009): Das Portrait. Lacerta media wolterstorffi MERTENS, 1922 – Levantinische Riesensmaragdeidechse. – Die Eidechse, Bonn, 20 (2): 48-60.


Blab, J.

Blab, J. (1976): Amphibien und Reptilien – gefährdete Bewohner der Feuchtgebiete. – Natur und Landschaft, 51 (7/8): 219-221. (47-11)

Lacerta vivipara.

Blab, J. (1980): Reptilienschutz. Grundlagen – Probleme – Lösungsansätze. – Salamandra, Frankfurt / Main, 16 (2): 89-113. (47-04)

Die Reptilien zählen zu den in der Bundesrepublik Deutschland am stärksten gefährdeten Tiergruppen überhaupt. Schutzmaßnahmen sind daher besonders vordringlich.
Es werden die ökologischen Ansprüche aller zwölf einheimischen Reptilienarten konkretisiert. Vorkommen oder Fehlen der einzelnen Species wird insbesondere durch die Ökofaktoren Groß- und Kleinklima, Substratfeuchte beziehungsweise –trockenheit und Vegetationsausstattung, dazu häufig zusätzlich noch durch Angebot und Erreichbarkeit der Beutetiere oder bestimmter Kleinstrukturen als ständigem Versteck, Winterquartier oder Eiablageplatz bestimmt. Wie bei solch wärmebedürftigen Tieren, die in unserem Land mehrheitlich ihre klimatisch bedingte Verbreitungsgrenze finden beziehungsweise sich dieser zusehends nähern, zu erwarten ist, kommt vor allem dem Klimafaktor zentrale Bedeutung für das Verbreitungsmuster zu. Anhand der artspezifischen Habitatpräferenzen lassen sich grob folgende Reptilienformen charakterisieren: (a) Artengruppe mit Bindung an offenes Wasser, b (b) Artengruppe der offenen bis halboffenen Trockenstandorte, (c) ökologische Generalisten. Die artspezifischen Zootopmindestgrößen sind zumeist noch unbekannnt, lediglich einige empirisch gewonnenen Daten stehen zur Diskussion.
Der Fortbestand der heimischen Reptilienarten ist vor allem durch folgende fünf Schadfaktorenkomplexe bedroht, deren Reihenfolge – summarisch gesehen – gleichzeitig eine Rangfolge darstellt: (1) Lebensraumzerstörung; (2) Direkte und indirekte Vergiftung; (3) Direkte Verfolgung und mittelbare Vernichtung; (4) Vertreibungseffekte und Änderung der biozönotischen Situation; (5) Natürliche Schadeinflüsse (vor allem klimatischer Natur).
Ausmaß und Gefährdungswirkung sowie geeignete Gegenmaßnahmen werden erörtert. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei den allgemeinen Aspekten des Biotopschutzes, der Diskussion der Schutzprioritäten sowie der modellhaften Darstellung möglicher Sicherungs- und Entwicklungsmaßnahmen für Reptilienbiotope gewidmet:
In Trockenrasengesellschaften können Reptilienvorkommen nur erhalten werden, wenn zum einen die direkte Vernichtung der Biotope durch Überbauen, Bestockung mit Rebkulturen, Aufforstung, Düngung und Nutzungsintensivierung abgewehrt, zum anderen aber auch die natürliche Sukzession durch extensive landwirtschaftliche Bodennutzung wie Wanderschäferei oder einschürige Mahd beziehungsweise durch Pflegemaßnahmen wie Mahd oder Flämmen unterbunden werden.
Für die Erhaltung und Mehrung der Reptilienbestände der Wälder bedarf es vor allem der flächenmäßigen Sicherung lichter, nach alten Formen bewirtschafteter Waldgesellschaften (zum Beispiel Hauberge, Nieder- und Mittelwälder), daneben aber auch des Schutzes und der Gestaltung reich strukturierter und langgezogener äußerer und innerer Grenzlinien.
Die typische Reptilienformation der landwirtschaftlichen Intensivgebiete benötigt wenigstens 4 ha extensiv bewirtschaftetes Grasland je Quadratkilometer, das in einem Stück oder netzartig auf mehrere Kleinbezirke verteilt vorliegen kann und zusätzlich zu sonstigen „ökologischen Zellen“ wie etwa Hecken oder gewässern vorliegen muß.
Zur Erhalötung der Feuchtgebietsbewohner müssen alle Eingriffe, die auf einen verstärkten Abfluß des Wassers aus der Landschaft abzielen, unterbunden werden. Die halbnatürlichen Flachmoore und Feuchtwiesen bedürfen zudem einer regelmäßigen Biotoppflege durch Streumahd mit Beseitigung des Mähgutes. Für Sumpfschildkröten und Würfelnatter läßt sich die Biotopqualität erhöhren, wenn man zusätzlich ungestörte Sonn- und Eiablageplätze schafft. Ähnliches gilt auch für die Kreuzotter und Ringelnatter. Hier kann der die Abundanzen limitierende Nahrungsengpaß bei Jungtieren durch die Anlage von Amphibiengewässern weitgehend beseitigt werden.

Lacerta agilis, Lacerta viridis, Lacerta vivipara, Podarcis muralis.

Blab, J. (1982): Hinweise für die Erfassung von Reptilienbeständen. – Salamandra, Frankfurt/Main, 18 (3/4): 330-337. (46-24)

Auf der Basis von Biologie, Verhalten und Phänologie der einzelnen Arten werden Möglichkeiten diskutiert, die Erfassungsmethoden für die mitteleuropäische Reptilienfauna zu verbessern. Im Mittelpunkt der Ausführungen stehen dabei Fragen des grundsätzlichen Vorgehens im Gelände, des Einflusses von Witterung, Tages- und Jahreszeit auf die Aktivität der Arten und damit die Erfassungswahrscheinlichkeit sowie die methodischen Probleme imZusammenhang mit quantitativen Bestandsaufnahmen.
Alles in allem zeigen die bisherigen Kenntnisse, daß die Aktivität der Reptilien von einer Vielzahl variabler Faktoren abhängig ist, so daß sich lediglich folgende, sehr grobe Grundregeln für Bestandserhebungen bei dieser Wirbeltierklasse in Mitteleuropa skizzieren lassen:
- Während der Geländearbeit sind Bodenerschütterungen und schnelle Bewegungen tunlichst zu vermeiden.
- Bei kühlen Temperaturen, Regen und windigem Wetter ist die Nachsuche nach praktisch allen Reptilienarten weitgehend zwecklos (gelegentliche Ausnahmen möglich, zum Beispiel bei Kreuzotter).
- Die für Erfassungsvorhaben günstigsten Jahreszeiten sind die Monate April bis Mitte Juni und (Mitte) August bis Ende September / Anfang Oktober.
- Die günstigsten Tageszeiten sind vor allem die Stunden von 9 bis 12 und von 17 bis 19 Uhr (Blindschleiche etwas früher und später). Dabei gilt jedoch, daß jagende Reptilien ungleich schwerer zu beobachten sind als sich sonnende oder gar revieranzeigende Tiere bei territorialen Arten (wie etwa Smaragdeidechsen-Männchen, die ihre blaue Kehle zur Schau stellen).
- Besonders hohe Reptilienaktivität herrscht an Sonnentagen, die auf längere Regenperioden folgen sowie bei Schüle vor Gewittern.

Lacerta agilis, Lacerta viridis, Lacerta vivipara.

Blab, J., Brüggemann, P. & H. Sauer (1991): Tierwelt in der Zivilisationslandschaft. Teil II. Raumeinbildung und Biotopnutzung bei Reptilien und Amphibien im Drachenfelser Ländchen. – Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz, Bonn-Bad Godesberg, 30: 1-94. (42-07)

Ziel der Untersuchung ist es, wesentliche Aspekte der Raumeinbildung und Biotopnutzung der Reptilien und Amphibien im Drachenfelser Ländchen bei Bonn, einem stark anthropogen genutzten und zivilisatorisch erheblich überformten Ausschnitt der Kulturlandschaft (= Zivilisationslandschaft) mit Schutz- und Planungsorientierung zu analysieren.
Im Mittelpunkt der Erhebungen stehen insbesondere die Fragen,
- wie eng die Beziehung der Tiere zu den einzelnen Biotoptypen und Landschaftsstrukturen ist und zu welchen Anteilen die Arten bzw. Artengruppe die unterschiedlichen Biotoptypen bzw. Strukturkategorien nutzen;
- ob für einzelne Lebensfunktionen – entsprechend den verhaltensspezifischen Bedürfnissen der Arten – dieselben oder jeweils andere Biotop- bzw. Strukturtypen benötigt werden und welche ökologisch-funktionalen Beziehungen damit zwischen verschiedenen Strukturtypen aus herpetofaunistischer Sicht bestehen;
- was die Gründe für die vorgefundene Raumverteilung und Habitatnutzung sind, bzw. welche Faktoren und Strukturparameter Aufbau und Zusammensetzung der Artbestände sowie der Ausbreitungsdynamik der Arten im Gebiet und die tatsächliche Nutzung der Landschaften beeinflussen.
Bei diesem Vorhaben geht es einmal um die Ermittlung und Aggregierung faunistisch-Ökologischer Fakten, zum anderen aber auch darum, im Gelände gewonnene Daten ein Stück in Richtung auf die raum- und landschaftbezogene Planung hin weiterzubehandeln.
Abweichend von vielen Vorhaben solcher oder ähnlicher Art andernorts wurde dabei der Versuch angestellt, die Beziehung der Arten zu den Biotopstrukturen mehr oder weniger flächendeckend für ein sehr großes zusammenhängendes Untersuchungsgebiet (31 km²) zu analysieren, einschließlich der reinen Nutz- und Siedlungsflächen. Daraus folgt zwangsläufig, daß der Erfassungsaufwand pro Flächeneinheit deutlich geringer sein muß, als dies bei Probeflächenuntersuchungen ansonsten meist der Fall ist (vgl. hierzu die ausführliche Fehlerabschätzung in Absch. 3 und 7). Aus einem solchen „großflächigen Untersuchungsansatz“ kann, muß aber nicht zwangsläufig, ein Nachteil für die Erkenntnisgewinnung erwachsen, auch das Gegenteil kann der Fall sein.
So zweckmäßig sicherlich ein möglichst intensives und exaktes Arbeiten auf kleinen Probeflächen ist, so ist es doch ebenso notwendig, eine stärker gesamtlandschaftliche und auch artengruppen-übergreifende Betrachtungsweise einzuführen. Gerade solche „gesamtlandschaftlichen“ fachübergreifenden und funktionsökologisch ausgerichtete Ansätze stellen in der tierökologischen Forschung bisher eher die Ausnahme dar. Dabei sind aber gerade solche Betrachtungsweisen ausgesprochen wichtig für die Praxis von Naturschutz und Landschaftsplanung.
Hervorzuheben ist weiterhin, daß es sich bei diesen Untersuchungen nicht um eine Rasterkartierung handelt. Vielmehr wurde bei der Erfassung immer der unmittelbare Bezug zu den aktuellen Biotop- und Landschaftsstrukturen hergestellt und dokumentiert. Zu diesem Zweck wurde das gesamte Untersuchungsgebiet von 31 km² zunächst flächendeckend hinsichtlich seiner realen Vegetations- und Nutzungsstruktur detailliert inventarisiert, da gerade diesen Parametern qualitativ, quantitativ und in ihrer räumlichen Verteilung eine sehr entscheidende Rolle für die Besiedlung einer Landschaft und ihre Teile bzw. deren „Durchdringbarkeit“ (i.S. auch von Ausbreitungsvorgängen) durch die Tierwelt zukommt.
Die Verbreitung der Reptilien und ihre Biotopnutzung wurde im wesentlichen durch planmäßige Kartierungsarbeiten in den Jahren 1985 und 1986 ermittelt. Bei der Zauneidechse wurde darüber hinaus 1987 Probeflächen eingerichtet, um die Habitatansprüche, die Raumdynamik sowie verhaltensbiologische Fragen der Raumeinbildung und –nutzung eingehend untersuchen zu können.
Mit Abstand häufigste Reptilienart des Gebietes ist nach den Ergebnissen der „Flächenkartierung“ die Waldeidechse mit 81,4 % aller Individuennachweise, gefolgt von Zauneidechse, Blindschleiche und Ringelnatter (Vgl. Tab. 1 und Abb. 2). Bezieht man die Kartierungsergebnisse jedoch auf die Fläche und wertet die Daten im Sinne von Rasterfrequenzen (à 25 ha) aus, so entsteht ein deutlich abweichendes Bild. Zwar dominiert auch jetzt die Waldeidechse mit 18,5 % der besetzten Raster deutlich, doch ist bei diesem Ansatz der Abstand zu Blindschleiche, Zauneidechse und Ringelnatter ungleich geringer und spiegelt die tatsächliche Situation sicherlich zutreffender wider (vgl. Abb. 3). Bei beiden Berechnungsverfahren treten die Daten für die Mauereidechse und Schlingnatter sehr stark zurück, in Übereinstimmung mit der tatsächlichen Seltenheit dieser vertreter im Gebiet.
Verbreitungsbild und Biotopnutzungsmuster der einzelnen Arten (vhl. Tab. 2,4,5,6,8) belegen ansachaulich, daß die Reptilienfauna des Drachenfelser Ländchens praktisch ausschließlich nur in sehr extensiv bis ungenutzten Landschaftsausschnitten bzw. –bestandteilen auftritt. Insbesondere extensiver, „ungeordneter“, krautiger bzw. grasiger Vegetation kommt dabei eine Schlüsselrolle zu (vgl. Tab. 9 und Abschn. 6). Vegetationsfreie Stellen (zumindest kleinflächig) sind für die Zaun- und Mauereidechse aufgrund ihrer „Brutbiologie“ obligatorisch, für die anderen Arten dagegen nur fakultativ. Ringelnatter- und Waldeidechsenhabitate weisen jeweils wenigstens kleinere Feuchtbereiche auf. Für einzelne Arten (z.B. die Zauneidechse) sind darüber hinaus noch leicht aufheizbare Kleinstrukturen als Sonnenplatz zwingend erforderlich. Die Sonnenplätze stellen im Untersuchungsgebiet ausschließlich leicht erwärmbare Substrate (liegendes trockenes Holz, Gestein, vegetationsfreie Stellen mit Sand und Kies bzw. Anhäufungen von trockenem Gras oder Laub dar. Die Exposition zeigt nach Süden bis Westen (SO-W). Das Tier sitz im Regelfall unmittelbar vor einer hohen Vegetations- bzw. Reliefkulisse. Vor dem Sonnenplatz befindet sich niedrige Vegetation (Grasschicht) bzw. Freiflächen, die einen ungehinderten Eintritt der Sonnenstrahlen ermöglichen. Vereinzelt können auch einige höhere Gräser vor den Sonnenplätzen wachsen, welche dann einen gewissen Sichtschutz zu offenen Seite des Sonnplatzes hin bilden (vgl. hierzu Abb. 9). Hinsichtlich des optimalen Substrates am Sonnplatz gibt Abbildung 10 wichtige Hinweise. Eindeutig bevorzugt wird danach trockenes Totholz vor trockenem Laub/Gras, Sand-/Kiesunterlagen und Gestein.
Innerhalb der Habitate bilden die adulten Zauneidechsen home ranges von ca. 110-120 m² Fläche aus, die sich teilweise überschneiden und auch von den subadulten und juvenilen Tieren mitbenutzt werden. Alle home ranges zeichnen sich durch einen stellenweise geringen Raumwiderstand aus (vgl. Abb. 8) und beinhalten – teilweise mit Ausnahme der Eiablageplätze – alle für die Zauneidechsen relevaten Strukturen (Sonnplätze, Tages- und Nachtverstecke, Jagdrevier und eventuell auch Überwinterungsquartier). Die Subadulten bilden nur in wenigen Fällen home ranges aus. Sie streifen wahrscheinlich deutlich stärker umher als die Adulten und sind somit besonders bedeutsam für die interpopulare Mobilität und die Neubesiedlung geeigneter Habitate.
Die Waldeidechse besiedelt hauptsächlich Habitate mit ganzjährig geschlossener Vegetationsdecke der Gras- und Krautschicht (der Mittelwert liegt bei 80 %, vgl. Tab. 5) und kleineren Feuchtbereichen. Auffällig ist das linienhafte Verbreitungsmuster entlang von Straßenrändern, die auch als „Trittstein-Biotope“ bzw. Verbindungslinien für die Fernausbreitung in Frage kommen (können). Dieser steht die zumeist großflächige Besiedlung vonWaldlichtungen gegenüber. Die Waldeidechsen sind bei der Sonnplatzwahl sowohl bezüglich der Beschaffenheit als auch der Höhe sehr flexibel und nutzen – insbesondere als Jungtiere – die Sonnplätze sehr gerne gemeinsam in kleineren Gruppen (vgl. Abb. 7). Neben trockenem Laubstreu, Gras,Moss, Erde bzw. Erdanhäufungen und Holzmaterialien aller Art (Baumstubben, am Boden liegende Rindenstücke, Äste, Zweige, Wurzeln, Zaunlatten etc.) werden auch senkrechte bzw. schräge Strukturen wie z.B. Grasbüschel oder Binsen als Sonnplätze angenommen. Im Untersuchungsgebiet hat sich die Waldeidechse durch die hohe Mobilität von Einzelindividuen als auffällig „ausbreitungsstark“ und damit als guter Besiedlungspionier erwiesen.
Die Blindschleiche besiedelt Habitate mit zumeist hoher und dichter Gras- bzw. Krautvegtation (im Durchschnitt 75 %, vgl. Tab. 2) sowie i.d.R. nur geringer Sonneneinstarhlung. Die grasig-krautige Vegetationsdecke ist im allgemeinen hochwüchsig und dicht. Hinsichtlich des Faktors Bodenfeuchte besitzt die Art eine breitere Amplitude als beispielsweise die Waldeidechse. Die Sonnplätze befinden sich in Bodennähe und weisen in der näheren Umgebung hohe Deckungsgrade auf.
Die Beschaffenheit von Ringelnatter-Habitaten ist aufgrund der Lebensweise dieser Art sehr vielfältig und als Mosaik aus größeren Gewässern, besonnten Flächen und hohen Vegetationsstrukturen zu charakterisieren. Sonnplätze mit hohen Deckungsgraden scheinen dabei bevorzugt zu werden.
Zu den Habitaten der Mauereidechse und Schlingnatter werden an dieser Stelle wegen der geringen Nachweiszahlen keine Aussagen getroffen (vhl. Aber Abschn. 5.2 und 5.4).
Das zentrale Element einer Erfassung der Amphibienvorkommen bildet eine flächendeckende Laichplatzkartierung in allen Still- und Fließgewässern des Gebietes. Diese wurde schwerpunktmäßig 1985 durchgeführt, weitere Einzelbegehungen erfolgten 1986 und 1989.
Bei Berücksichtigung sämtlicher Nachweispunkte ergibt sich eine Dominanz des Feuersalamanders vor Grasfrosch und Erdkröte (vg. Tab. 10 und Abb. 12). Allerdings spiegeln sich in diesen Werten keine quantitativen Aussagen über die Vorkommen wider, sondern ausschließlich die methodisch bedingten Nachweishäufigkeiten ohne Berücksichtigung der jeweiligen punktuellen Abundanzen. Bei Ermittlung der Stetigkeit auf der Basis von 25 ha-Flächen zeigt sich die relative Häufigkeit von Grasfrosch und Erdkröte vor Feuersalamander (vgl. Tab. 11). Als selten im Gebiet sind „Wasserfrosch“, Kammolch, Gelbbauchunke, geburtshelfer- und Kreuzkröte zu charakterisieren, als Gast die Wechselkröte.
Beim ökologischenTeil dieser Untersuchung bei den Lurchen standen weniger genauer Habitat- und Laichplatzanalysen im Vordergrund als vielmehr die Landschaftszusammensetzung im weiteren Umfeld der kartierten Laichplätze und Fundorte und ihre Rolle (Gunst bzw. Ungunst) für die Migrationen der Arten. Um eine gewisse Vergleichbarkeit zu erreivchen wurde das Untersuchungsgebiet in 500m x 500m (= 25 ha Fläche) Raster unterteilt. Durch die zumeist erfolgte Besetzung mehrerer Quadranten ergibt sich die Möglichkeit einer Berechnung der durchschnittlichen Landschaftszusammensetzung um die Laichplätze der einzelnen Arten. Diese wurde sodann zu Vergleichszwecken zwischen den Arten herangezogen und mit den Beobachtungen in der Literatur verglichen. Daraus läßt sich ein Bild der Ausbreitungspotenz der Amphibien in der Zivilisationslandschaft entwickeln, das einem modifizierten Jahreslebensraummodell entspricht (auch wenn dies zunächst mit reinen Ausbreitungsmechanismen nichts zu tun hat.
Als wesentlichen Faktor für den Erfolg von Migrations- und Wanderbewegungen können der Jungtierüberschuß sowie das Vorhandensein von Landschaftsbestandteilen mit bestimmen, besonders günstigen mikroklimatischen Bedingungen gelten. Zusätzlich wichtig sind die Nahrungskapazität des Raumes, Versteckmöglichkeiten und der Konkurrenzdruck. Vor allem der Aspekt Versteckmöglichkeiten dürfte z.B. in Zeiten mikroklimatischer Ungunst von elementarer Bedeutung sein.
Durch diese Faktoren sind die Wandermöglichkeiten auf bestimmt zeitliche Abschnitte beschränkt. Eine Landschaft, die größtenteils aus großflächigen trockenen Landschaftsbestandteilen besteht, bietet entsprechend nur zu wenigen Zeiten im Jahr (z.B. bei Niederschlagsereignissen) die Chance zur weiträumigen Wanderung. Dieser zeitliche Aspekt, umgesetzt in eine räumnliche Distanz, verdeutlicht sehr anschaulich, daß vor allem Biotoptypen mit einer längeren mikroklimatischen Gunst für die Mehrzahl der heimischen Amphibien die besten (oder überhaupt geeignete) Voraussetzungen für Ausbreitungsprozesse bieten (vgl. Abb. 13). Innerhalb dieser ist – wegen der relativ gleichbleibenden Bedingungen – keine springende Dislokation notwendig, vielmehr kann die Ausbreitung hier weitgehend kontinuierlich oder zumindest stetiger erfolgen.
Unter anderen klimatischen Voraussetzungen sind andere Ausbreitungsstrategien sinnvoll und effektiv. Dabei ist eine weitere Xerotoleranz zu nennen, aber auch eine anders gerichtete Laichplatzsuche. Daraus wird ersichtlich, daß für eine erfolgreiche Ausbreitung die den klimatischen Bedingungen angepaßte Strategie notwendig ist. So ist es nicht verwunderlich, daß insbesondere Kreuzkröte, Wechselkröte (beide ursprünglich Steppen- und Sanddünenbewohner) und Erdkröte in der Zivilisationslandschaft mit ihren heute überwiegend trockenen Bedingungen vergleichsweise gut bestehen können. Bei der Wechselkröte ist zudem die Tendenz einer westlichen Ausbreitung festzustellen, die wiederum belegt, daß auch stark anthropogen bestimmte Landschaften für diese Art zumindest fallweise wenig eingeschränkt wirken. Demgegenüber werden die Bestände der meisten anderen Arten zunehmend aufgespalten und isoliert, da die ehedem weitverbreiteten Verbundstrukturen einer kleinräumig gekammerten und landwirtschaftlich genutzten Landschaft heute auf breiter Front aus vielen Landschaften verschwunden sind bzw. verschwinden.

Lacerta agilis, Lacerta vivipara, Podarcis muralis.

Blab, J. & E. Nowak (1976): Rote Liste der in der Bundesrepublik Deutschland gefährdeten Tierarten Teil I – Wirbeltiere ausgenommen Vögel (1. Fassung). – Natur und Landschaft, 51 (2): 34-38. (10-10)

Lacerta muralis, Lacerta viridis

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Blanc, C.P. (1978): Notes sur les reptiles de Tunésie: I. – Contribution a létude des genres Ophisops Mén., 1832 et Psammdromus Fitz., 1826 (Reptilia, Lacertidae). – Bull. Soc. Zool. France, Paris, 103 (2): 143-154.

Blanc, C.P. (1979): Etudes sur les Acanthodactyles de Tunisier: II. – Resolations biométriques. – Arch. Inst. Pasteur Tunis, 56 (1-2): 57-65. (04-02)

The four species of the g. Acanthodactylus Wieg., 1834 occuring in Tunisia are quite indidualized by their biometrical relations which, moreover, allow to bring out their relationships. The size of the upper qaurter in our sampling oppose two groups of two species each one. The distribution of the ration between the length of the body and that of the tail place apart A. boskianus from the three other species in a more marked way for adults of both sexes than for juveniles.

Acanthodactylus bedriagae, Acanthodactylus blanci, Acanthodactylus boskianus, Acanthodactylus boskianus asper, Acanthodactylus inornatus inornatus, Acanthodactylus lineomaculatus, Acanthodactylus longipes longipes, Acanthodacztylus pardalis, Acanthodactylus pardalis latastei, Acanthodactylus pardalis maculatus, Acanthodactylus savignyi, Acanthodactylus savignyi blanci, Acanthodacztylus scutellatus, Acanthodactylus scutellatus scutellatus, Acanthodactylus scutellatus audouini, Acanthodactylus scutellatus exiguus, Acanthodactylus scutellatus inornatus, Acanthodactylus scutellatus longipes, Acanthodactylus spinicauda, Acanthodactylus vulgaris, Acanthodactylus vulgaris blanci.

Blanc, C.P. (1979): Etudes sur les Acanthodactyles de Tenisie. III. Variabilité morphologique et ses implications systématiques. – Bulletin de la Societé Zoologique de France, Paris, 104: 445-465. (04-03)

The study of colouring and scale pattern of 20 specimens of each of the 4 species represented in Tunisia: A. boskianus (Aud.), A. pardalis (Licht.), A. savignyi (Aud.) and A. inornatus Gray reveals the reasons for difficulties and uncertainties in the classification of this genera. These reasons are the existence of undependant, gradual and progressive variations, which may also be ontological, of the morphological particularities used as specific criteria. The mathematical analysis of 25 types of scale formation showing 71 variables allows us to estimate the interspecific distances which divide the 4 species into 2 groups each of 2 species. It is also possible to establish a dichotomic key based upon various elements of proved validity.

Blanc, C.P. (1979): Observations sur Lacerta hispanica et Lacerta lepida en Tunesie. – Bull. Soc. Zool. France, 103 (2): 143-154.

Blanc, C.P. (1980): Studies of the Acanthodactylus of Tunisia, IV: Geographic distribution and habitats. – Journal of Herpetology, 14: 391-398. (04-04)

Extensive field investigations have determined the geographic distributor of four species of Acanthodactylus in Tunisia: A. inornatus, A. pardalis, A. boskianus and A. savignyi blanci. Important changes of the ranges, in comparison to those given in the literature, are available for the last three species. The ranges of these species are here related to bioclimatic zones and habitats.

Blanc, C.P. & I. Ineich (1985): Etudes sur les Acanthodactyles de Tunisia: VII. – Les Acanthodactyles de l´extreme sud tunisien. – Amphibia-Reptilia, Leiden, 6: 45-52.


Blanc, Francoise

Blanc, F. & M.-L. Cariou (1980): High genetic variability of lizards of the sand-dwelling lacertid genus Acanthodactylus. – Genetica, 54: 141-147.

Blanc, F., Cariou, M.-L. & C. Blanc (1981): Etudes sur les Acanthodactyles de Tunisie I. Différentiation Génétique et divergence. – Amphibia-Reptilia, Leiden, 1981 (3/4): 329-335. (03-04)

Electrophoretic analysis of allozymes encoded by 22 loci supports the specific status of four lizard taxa in the genus Acanthodactylus. LDH-2 appears as a diagnostic locus for the four species.
Measures of genetic suggest two groups: A. inornatusA. savignyi and A. pardalisA. boskianus. A. boskianus relationships might yet be modified when intraspecific variability is more extensively known.


Blanchard, R.

Blanchard, R. (1891): Sur quelques variétés francaise du lézard des murailles. – Mém. Soc. zool. France, 4: 502-508.

Blanke, Ina

Blanke, I. (1995): Untersuchungen zur Autökologie der Zauneidechse (Lacerta agilis LINNAEUS 1758) im Raum Hannover, unter besonderer Berücksichtigung der Raum-Zeit-Einbindung. – Unveröff. Diplomarbeit Universität Hannover. 98 S.

Blanke, I. (1996): Zauneidechsen (Lacerta agilis) am Sonnenplatz – Beobachtungen zum Sozialverhalten. – Die Eidechse, Bonn/Bremen, 7 (18): 1-5. (39-36)

Im Rahmen einer Populationsstudie konnte regelmäßig die gemeinsame Nutzung eines Sonnenplatzes durch mehrere Lacerta agilis beobachtet werden. Teilweise sonnten sich die Tiere auch mit direktem Körperkontakt. Vorteile dieser Aspekte des Sozialverhaltens werden diskutiert.

Blanke, I. (1999): Erfassung und Lebensweise der Zauneidechse (Lacerta agilis) an Bahnanlagen. – Zeitschrift für Feldherpetologie, 6: 147-158.

Bahnflächen sind ein wichtiger Lebensraum für Reptilien, weshalb deren Vorkommen bei Eingriffsvorhaben in diesen Bereichen zunehmend Beachtung finden. Da sich der zeitliche Umfang derartiger Untersuchungen weniger an den tierökologischen Gegebenheiten, sondern vielmehr an planerischen Erfordernissen orientieren, kommt der Optimierung dewr Erfassungsmethodik besondere Bedeutung zu. Diese muß nach Ansicht der Autorin, die selbst seit Jahren Kartierungen an Bahntrassen durchführt, auf einer guten Kenntnis der Habitatansprüche und Aktivitätsrhythmen der jeweiligen Art (hier: der Zauneidechse( beruhen. Diese ermöglichen es „zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu suchen“. „Richtige Orte“ sind dabei alle Habitate mit einer hohen strukturellen Vielfalt, unabhängig von ihrem Ursprung. Als „richtige Zeit“ hat die Sonnphase zu gelten, während derer die Tiere gut zu beobachten sind. Da die Sonnphase jedoch von der Jahreszeit und den aktuellen Witterungsbedingungen abhängig ist. Kann nur eine ungefähre Angabe erfolgen. Typische Habitatstrukturen an Sonnplätzen, wie z.B. leicht erwärmbare Substrate und kulissenbildende Vegetation, werden kur vorgestellt. Zur Erfassung von Zauneidechsen (aber auch Waldeidechsen) ist die Sichtbeobachtung die Methode der Wahl. Das wiederholt empfohlene „Aufscheuchen“ der Tiere ist weniger effektiv, da Tiere übersehen werden und die Gewinnung von Zusatzinformationen (Geschlecht, verletzungen etc.) nicht möglich ist. Auch durch das Auslegen von „Reptilienbrettern“ lässt sich die Erfassungseffizienz für Eidechsen (wohl aber für Blindschleichen und Kreuzottern) kaum erhöhen. Gleichzeitig bergen öffentlich zugänglich ausgelegte „Reptilienbretter“ die Gefahr einer unkontrollierten Manipulation durch Dritte.
Die Autorin stellt auch die große Bedeutung von Bahntrassen für Eidechsen dar. Sie bieten nicht nur Lebensraum für z.T. große Populationen, sondern können auch als wichtige Ausbreitungswege und Verbindungsachsen dienen. Die festgestellte hohe Wertigkeit äußert sich unter anderem in relativer Trockenheit, günstigen Vegetationsstrukturen und topographischer Vielfalt. Sie wird unter anderem auf den Aufbau und Teilaspekte der regelmäßigen Unterhaltung der Bahnkörper zurückgeführt. Die Qualität des jeweiligen Strukturmosaiks ist dabei entscheidend für die Besiedlungsdichte der Zauneidechse – und nicht die Nutzungsintensität der Bahnstrecke. Bahnstrecken bleiben oft noch Jahre nach Nutzungsaufgabe geeignete Eidechsenhabitate. Zumindest solange, wie die Beschattung durch aufwachsende Gehölze nicht zu stark wird. Ein Problem sind in diesem Zusammenhang auch die trassenbegleitenden Lärmschutzwände, die nicht nur zu einer Beschattung führen, sondern auch verschiedene Teilhabitate voneinander trennen.
Insgesamt eine fundierte Arbeit mit großem praktischem Nutzwert für den Feldherpetologen.

Blanke, I. (2004): Die Zauneidechse. Zwischen Licht und Schatten. – Beiheft der Zeitschrift für Feldherpetologie, Bielefeld, 7. 160 S.

Blanke, I. & R. Podloucky (2000): Zur Verbreitung rotrückiger Zauneidechsen (Lacerta agilis) in Niedersachsen. – Die Eidechse, Bonn, 11 (3): 85-95. (56-05)

Der aktuelle Kenntnisstand zur Verbreitung rotrückiger Zauneidechsen im östlich Niedersachsen wird dargestellt. Seit 1981 sind aus 11 TK 25-Blättern Vorkommen von „erythronotus“-Mutanten bekannt geworden. Die Bestände mit rotrückigen Tieren liegen überwiegend im Bereich von Bahnanlagen und erstrecken sich häufig über mehrere Kilometer. Die allgemeine Situation der Zauneidechse (Verbreitung, Gefährdung und Schutz) in Niedersachsen wird kurz beschrieben.

Blasco, M.

Blasco, M. (1975): El dimorfismo sexual en cinco especies de la familia Lacertidae (Reptilia). – Bol. R. Soc. Española Hist. Nat. (Biol.), 73: 237-242. (02-01)

We have studies the femoral pores of 387 subjects belonging to five species of Lacertidae family (Reptilia) of the región of Andalucia (Spain): Lacerta hispanica Steind., Lacerta lepida Daud., Psammodromus algirus L., Psammodromus hispanicus Fitz., Acanthodactylus erythrurus Schinz. We have observed that these femoral pores have a big importance in the sexual dimorphism which can be observed in the subjects after the birth. Possibly they take part in the phenomenous connected with the territorial behaviour of animals.

Blasco, M. (1975): Dimorfismo sexual en una población de Acanthodactylus erythrurus procedente del litoral arenoso de Málaga. – Cuadernos Cienc. Biol., 4 (1): 5-10.

Blasco, M. (1980): Contribución al conocimiento de los lacertidos de Andalucia. – Málaga (Univ. Málaga). 81 S.

Blasco, M. & J. Lucena (1975): Estudio de algunas placas cefalicas de Lacerta hispanica Steind. Procedente de Andalucia (España). – Cuadernos Cienc. Biol., 4 (2): 175-179.


Blessig, E.

Blessig, E. (1885): Eine morphologische Untersuchung über die Halswirbelsäule der Lacerta vivipara Jacq. – Dorpat.


Blondheim, Syril

Blondheim, S. & Y.L. Werner (1989): Lizard predation by the Widow spiders Latrodectus pallidus and L. revivensis (Theridiidae). – British Herpetological Society Bulletin, 30: 26-28. (37-25)

Mesalina guttulata.

Bloor, P.

BLOOR, P., DE LAGUNA, H.-B. & S.J. KEMP (2006): Highly polymorphic tetranucleotide microsatellite loci for the eastern Canary Island lizard, Gallotia atlantica. – Molecular Ecology Notes, 6: 737-739.
Abstract:
We describe 10 polymorphic tetranucleotide microsatellite loci from the eastern Canary Island lacertid lizard,Gallotia atlantica. Loci were isolated from a partial genomic library that had been enriched for AAAG repeat sequence. All loci were highly polymorphic (eight alleles or more) with observed heterozygosities from 0.75 to 1.00. At least four loci were successfully amplified and polymorphic in the Gran Canarian lacertid, Gallotia stehlini. These loci will be used to examine correlations between patterns of gene flow and recent volcanism on the island of Lanzarote.

BLOOR, P., KEMP, S.J. & R.P. BROWN (2008): Recent volcanism and mitochondrial DNA structuring in the lizard Gallotia atlantica from the island of Lanzarote. – Molecular Ecology, 17: 854-866.
Abstract:
The phylogeography of the lacertid lizard Gallotia atlantica from the small volcanic island of Lanzarote (Canary Islands) was analysed based on 1075 bp of mitochondrial DNA (mtDNA) sequence (partial cytochrome b and ND2) for 157 individuals from 27 sites (including three sites from neighbouring islets). Levels of sequence divergence were generally low, with the most distant haplotypes separated by only 14 mutational steps. MtDNA divergence appears to coincide with formation of the middle Pleistocene lowland that united formerly separate ancient islands to form the current island of Lanzarote, allowing rejection of a twoisland model of phylogeographical structure. There was evidence of large-scale population expansion after island unification, consistent with the colonization of new areas. A nested clade phylogeographical analysis (NCPA) revealed significant phylogeographical structuring. Two-step and higher-level clades each had disjunct distributions, being found to the east and west of a common area with a north–south orientation that extends between coasts in the centre-east of the island (El Jable). Other clades were almost entirely restricted to the El Jable region alone. Bayesian Markov chain Monte Carlo analyses were used to separate ongoing gene flow from historical associations. These supported the NCPA by indicating recent (75 000–150 000 years ago) east–west vicariance across the El Jable region. Lava flows covered El Jable and other parts of the central lowland at this time and likely led to population extinctions and temporary dispersal barriers, although present-day evidence suggests some populations would have survived in small refugia. Expansion of the latter appears to explain the presence of a clade located between the eastern and western components of the disjunct clades. Direct relationships between mtDNA lineages and morphology were not found, although one of two morphological forms on the island has a disjunct distribution that is broadly concordant with east–west components of the phylogeographical pattern. This work demonstrates how recent volcanic activity can cause population fragmentation and thus shape genetic diversity on microgeographical scales.

Blosat, B.

Blosat, B. (1997): Die Amphibien und Reptilien in der Gemeinde Much (Nordrhein-Westfalen). – Zeitschrift für Feldherpetologie, 4: 13-25.

Im Jahre 1992 wurde zwischen März und Oktober die Herpetofauna der gemeinde Much im Herrischen Land qualitativ und halbquantitativ auf einem 1 km²-Kaster kartiert. Dabei wurden 9 Amphibien- und 3 Reptilienarten nachgewiesen: Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris), Bergmolch (Triturus a. alpestris), Teichmolch (Triturus v. vulgaris), Fadenmolch (Triturus h. helveticus), Geburtshelferkröte (Alytes o. obstetricans), Erdkröte (Bufo b. bufo), Laubfrosch (Hyla a. arborea), Grasfrosch (Rana t. temporaria), Teichfrosch (Rana kl. esculenta), Kleiner Wasserfrosch (Rana lessonae), Bergeidechse (Zootoca v. vivipara), Blindschleiche (Anguis f. fragilis) und Ringelnatter (Natrix n. natrix und Natrix n. helvetica). Flächendeckend und mit lokal individuenstarken Beständen sind Grasfrosch, Erdkröte, Bergmolch, Teichmolch, Waldeidechse, Blindschleiche und Ringelnatter in der gemeinde Much verbreitet. Dagegen sind Teichfrosch, Kleiner Wasserfrosch, Laubfrosch, Geburtshelferkröte und Fadenmolch im Untersuchungsgebiet selten, da nur isolierte Vorkommen mit z.T. sehr geringen Individuenzahlen existieren. Der Feuersalamander ist im Westen des Gebietes häufig, während er offenbar im Nordosten und Süden fehlt. Das Vorkommen der Gelbbauchunke (Bombina v. variegata) ist erloschen. Teiche und Fischteiche hatten als Laichhabitate eine große Bedeutung. Der Mangel an Kleinstgewässern wird neben der Geewässereurtophierung durch Fischzucht und Viehhaltung als größte Gefährdungsursache für die Herpetofauna angesehen.

Boag, D.A.

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Bobyn, M.L., Darevsky, I.S., Kupriyanova, L.A., MacCulloch, R.D., Upton, D.E., Danielyan, F.D. & R.W. Murphy (1996): Allozyme variation in populations of Lacerta raddei and Lacerta nairensis (Sauria: Lacertidae) from Armenia. – Amphibia-Reptilia, Leiden, 17: 233-246. (11-10)

Lacerta raddei and Lacerta nairensis have been recognized as two separate species based on morphology and behavior, and each has been implicated as a sexual parent of different parthenogenetic forms. However, recent mitochondrial DNA work failed of distinguish these two as separate species. We examined genetic diversity at 36 allozyme loci from sic populations of L. nairensis and four populations of L. raddei. There were no fixed allelic differences between the two. Mean heterozygosity was slightly higher among populations of L. raddei than among populations of L. nairensis. A Distance Wagner phenogram showed that the northernmost population of L. raddei clustered with the L. nairensis population; the other L. raddei populations clustered together. We suggest that L. raddei and L. nairensis may not be separate species, a finding which has important implications for determining the origins of some parthenogenetic Lacerta.

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Bodenheimer, F.S. (1944): Introduction into the knowledge to the Amphibia and Reptilia of Turkey. – Rev. Fac. Sci. Istanbul, Ser. B. 9 (1): 1-104. (55-02)

Eremias velox velox, Apathya cappadocica cappadocica, Apathya cappadocica wolteri, Apathya cappadocica urmiana, Lacerta saxicola, Lacerta anatolica, Lacerta danfordi, Lacerta laevis, Lacerta muralis muralis, Lacerta sicula hieroglyphica, Lacerta taurica, Lacerta praticola, Lacerta parva, Lacerta viridis meridionalis, Lacerta trilineata trilineata, Lacerta trilineata wolterstorffi, Lacerta strigata strigata, Ophisops elegans, Ophisops elegans elegans, Ophisops elegans centralanatoliae, Ophisops elegans ehrenbergii.

Bodenschatz, Hans

Bodenschatz, H. (1957): Eidechsen im Zimmerterrarium. – Aquarien Terrarien, Leipzig, 4 (4): 115-117. (02-02)

Lacerta agilis, Lacerta vivipara.

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Acanthodactylus lineomaculatus, Tropidosaura algira, Lacerta galloti.

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Lacerta viridis, Lacerta viridis var. strigata, Lacerta muralis var. fusca, Lacerta muralis var. neapolitana, Lacerta judaica, Lacerta tristrami, Lacerta agilis, Lacerta vivipara, Lacerta deserti, Ophisops elegans, Ophisops schlueteri, Acanthodactylus savignyi, Acanthodactylus boskianus, Podarces (Eremias) pardalis).

Boettger, O. (1881): Liste von Reptilien und Batrachiern, gesammelt 1880-81 auf Sicilien durch Hrn. Insp. Carl Hirsch. – Berichte der senckenbergischen naturforschenden Gesellschaft, Frankfurt/Main, 1880/81: 134-143. (35-06)

Lacerta viridis var. punctata, Lacerta muralis, Lacerta muralis var. maculata, Lacerta muralis var. sicula, Lacerta muralis var. sicula albiventris, Lacerta muralis var. sicula rubriventris.

Boettger, O. (1881): Beitrag zur Kenntnis der Reptilien und Amphibien Spaniens und der Balearen. – Abhandlungen der senckenbergischen naturforschenden Gesellschaft, Frankfurt/Main, 12: 371-419. (65-22)

Lacerta ocellata var. margaritata, Lacerta oxycephala var. hispanica, Tropidosaura algira, Psammodromus hispanicus var. cinerea, Acanthodactylus vulgaris.

Boettger, O. (1882): Zweite Liste von Reptilien und Batrachiern, gesammelt 1881-82 auf Sicilien durch Herrn Chefinspector Carl Hirsch. – Berichte der senckenbergischen naturforschenden Gesellschaft, Frankfurt/Main, 1881/82: 256-262. (35-05)

Lacerta viridis var. concolor, Lacerta viridis var. punctata, Lacerta viridis var. bilineata, Lacerta muralis var. sicula, Lacerta muralis var. sicula f. rubriventris, Lacerta muralis var. sicula f. bilineata.

Boettger, O. (1886): Die Reptilien und Amphibien des Talysch-Gebietes. Nach den neuesten Materialien bearbeitet. – In: Radde, G. (ed.): Die Fauna und Flora des südwestlichen Caspi-Gebietes. 30-81. (20-01)

Lacerta praticola, Lacerta viridis var. strigata, Lacerta viridis f. quinquevittata, Lacerta brandti, Lacerta muralis var. defilippii, Ophisops elegans, Eremias velox var. persica, Eremias arguta.

Boettger, O. (1888): Verzeichnis der von Herrn E. von Oertzen aus Griechenland und aus Kleinasien mitgebrachten Batrachier und Reptilien. – Sitzungsberichte der Preussischen Akademie der Wissenschaften Berlin, 1888: 139-186. (66-05)

Lacerta danfordi, Lacerta muralis, Lacerta viridis var. major, Ophisops elegans.

Boettger, O. (1888): Aufzählung der von Frhrn. H. und Frfr. A. von Maltzau im Winter 1880/81 am Cap Verde in Senegambien gesammelten Kriechthiere. – Sber. Preuss Akad. Wiss. Berlin, 1888: 393-420. (66-04)

Acanthodactylus scutellatus var. dumérili.

Boettger, O. (1889): Herpetologische Miscellen. I. Epirus. II. Corfu. – Berichte der senckenbergischen naturforschenden Gesellschaft, Frankfurt/Main, 1888/1889: 267-276. (43-09)

Lacerta viridis var. major, Lacerta muralis, Lacerta muralis var. tiliguerta, Algiroides nigropunctatus.

Boettger, O. (1892): Wissenschaftliche Ergebnisse der Reise Dr. Jean Valentins im Sommer 1890. I. Kriechtiere der Kaukasusländer, gesammelt durch die Radde-Valentin´sche Expedition nach dem Karabagh und durch die Herren Dr. J. Valentin und P. Reibisch. – Berichte der senckenbergischen naturforschenden Gesellschaft, Frankfurt/Main, 1892: 131-150. (17-18)

Lacerta viridis var. strigata, Lacerta agilis var. exigua, Lacerta praticola, Lacerta muralis var. depressa, Lacerta muralis var. raddei, Lacerta muralis var. defilippii, Lacerta muralis var. valentini, Ophisops elegans, Eremias velox, Eremias arguta.

Bogaerts, Sergé

Bogaerts, S. (1989): Een vakantie in de Algarve. – Lacerta, 48 (1): 13-17. (20-28)

During a trip in de Algarve in the summer of 1987, a lot of amphibians and reptiles were seen. Of the amphibians Rana perezi and Bufo bufo spinosus were much more common than Pleurodeles waltl and Hyla meridionalis. Mauremiys caspica leprosa, Emys orbicularis, Tarentola mauritanica, Hemidactylus turcicus, Lacerta lepida, Acanthodactylus erythrurus, Psammodromus algirus, Blanus cinereus, Chamaeleo chamaeleon, Natrix maura were found alive. A dead Coluber hippocrepis and a skin of Elaphe scalaris and Malpolon monspessulanus were found. Short notes are given on the habitats of these animals.

Bogaerts, S. (1998): (Dode) herpetofauna inTunesië. – Lacerta, 56 (5): 154-161. (37-14)

I had the opportunity to gather information on the Tunisian herpetofauna during a one week visit to Tunisia inSeptember 1995. Tarentola mauritanica, Natrix maura, Malpolon monspessulanus, Chalcides ocellatus tiligugu, Rana saharica, Bufo mauretanicus and Bufo viridis were all encountered in the surroundings of my hotel in Hammam-Sousse. I primarily saw reptiles in shops and at markets where thexy were offered as souvenirs either dried (and sometimes mounted) or preserved in alcohol. The dried animals were displayed in small glass cases of placed in a picture frame. Live animals were sold at the markets as well. Dried and framed lizards seen included Mabuya vittata, C. ocellatus tiligugu, Scincus scincus and Chamaeleo chamaeleon saharica. Dried snakes encountered were N. maura, Coluber algirus, Spalerosophis sp., Malpolon monspessulanus, Malpolon moilensis, Psammophis schokari, Macrovipera mauritanica (and/or Macrovipera desert), Cerastes cerastes, Cerastes vipera, Naja haje haje and Eryx spec. There were more desert species offered in Gabès than in Sousse (for example S. scincus and M. moilensis). I saw Coluber hippocrepis in place of C. algirus in Nabeul. The correlation between the species offered and the habitats present where the animals were offered suggested that they were caught and processed locally. I occasionally saw a mounted Varanus griseus of Uromastyx acanthinura in the Nabeul markets. The most commonly encountered reptiles on the market was Chamaeleo chamaeleon saharica. Offered both live and dried. Various reptiles were set on tourists, and then the tourists charged for the use of the animals as a photo prop. Young Testudo graeca, seen in every market in every city visited, were clearly meant for tourists (according to the dealers these were the easiest to smuggle back to Europe). Relatively few animals were seen in their natural habitats. Rana saharica and Mauremys leprosa were seen in Gabès. Rana saharaica, M. leprosa, Ophisops occidentalis, Psammodromus algirus and Acanthodactylus cf. boskianus were observed between Kairouan and Kesra (direction Makthar).
It is ironic that the legislation regarding keeping of reptiles has become so strict for terrarium enthusiasts in Europa while no or inadequate measures are taken to protect the animals in their countries of origin. Our legislative measures are then senseless.

Bogaerts, S: (2000): Beobachtung einer Paarung zwischen zwei Weibchen von Lacerta bilineata DAUDIN, 1803. – Die Eidechse, Bonn, 11 (2): 63-64. (24-16)

Ein Weibchen von Lacerta bilineata aus den Cevennen in Frankreich verhielt sich anderen Artgenossen – Männchen und Weibchen – gegenüber sehr aggressiv. Im März 1995 verpaarte es sich mit einem anderen Weibchen. Diese „Paarung“ entsprach in ihrem Ablauf einer normalen Paarung bei dieser Art.

Bogaerts, S., Pasmans, F. & Donaire Barosso, D. (2002): Über einige Lacertiden aus Marokko und Tunesien. – Die Eidechse, Bonn, 13 (3): 77-84. (65-30)

Auf drei Reisen in den Norden Marokkos (8.-11. Dezember 1998, 23.-25. Februar 1999 [nur das Rif-Gebirge] und Oktober 2001 [der ganze Nordteil] und auf einer Fahrt in den Nordwesten Tunesiens (Februar 2000) wurde die dortige Herpetofauna beobachtet. Insgesamt wurden folgende Arten gefunden: Psammodromus algirus, Ophisops occidentalis, Mesalina olivieri, Acanthodactylus lineomaculatus, Acanthodactylus boskianus, Acanthodactylus maculatus, Acanthodactylus erythrurus (belli?), Acanthodactylus blanci, Timon pater, Timon tangitanus, Teira perspicillata und Podarcis (hispanica) vaucheri. Die Fundorte der Arten werden mitgeteilt, wie auch einige sonstige Beobachtungen an diese Eidechsen.

Bogdanov, O.P.

Bogdanov, O.P. (1956): About the finding of Lacerta strigata in Turkmenia. – Izv. AN Turk SSR, 6: 87-88. (in Russisch)

Bogdanova, G.O.

Bogdanova, G.O. (1974): Estimation of numbers and growth of Lacerta praticola. – Zoologicheskii Zh., 53 (4): 652-653. (in Russisch)

Bogin, Yael

Bogin, Y., Efrati, N.P. & Y.L. Werner (1999): Captive longevity in Lacerta laevis laevis (Reptilia: Sauria): Hypothetical effects of sex, temperature and climate. – Russian Journal of Herpetology, Moskau, 6 (2): 87-91. (42-09)

Under uniform laboratory conditions, wild-caught Lacerta laevis laevis Gray (Reptilia: Sauria) that had originated from a warmer environment appeared to live longer than those that had originated from a cooler environment (in both groups, males appeared to live longer than females). In this first discussion of potential factors of longevity in Lacertidae, this observations is considered inrelation to literature data from two aspects: (a) direct temperature effects on physiological longevity of ectotherms, especially fish; (b) climatic effects on demography and age structure of lizard population in the wild.

Bohlmann, H.

Bohlmann, H., Falkenberg, E., Knüppel, U. & R. König (1981): Herpetologische Notizen von der Kykladeninsel Tinos (Griechenland). – herpetofauna, Ludwigsburg, 3 (14): 8-13. (13-30)

Lacerta trilineata citrovittata, Podarcis erhardii mykonensis.

Böhme, Manja U.

BÖHME, M.U., BERENDONK, T.U. & M. SCHLEGEL (2005): Isolation of new microsatellite loci from the Green Lizard (Lacerta viridis viridis). – Molecular Ecology Notes, 5: 45-47.

BÖHME, M.U., SCHNEEWEISS, N., FRITZ, U., MORAVEC, J., MAJLÁTH, I., MAJLÁTHOVÁ, V. & T.U. BERENDONK (2006): Genetische Differenzierung und Diversität von Lacerta viridis viridis (LAURENTI, 1768) im nördlichen Teil ihrer Verbreitung: Eine Studie unter Verwendung von mitochondrialen Haplotypen. – Der Salamander, Rheinbach, 2 (1): 29-40.

Zusammenfassung:
Die Verbreitung von Lacerta viridis viridis ist das Ergebnis einer schnellen nacheiszeitlichen Ausbreitung mit nachfolgenden, die Verbreitung einschränkenden Geschehnissen, die zur Isolation der heutigen nördlichen Reliktpopulationen geführt haben. Die gegenwärtigen Schutzbestrebungen konzentrieren sich auf diese gefährdeten nördlichen isolierten Populationen. Das Verständnis der genetischen Diversität dieser Populationen ist eine Voraussetzung für Schutzmaßnahmen in jeder Form. Um derartige Daten zur Verfügung zu stellen, analysierten wir die mtDNS-Sequenzvariation von 57 L. v. viridis aus dem nördlichsten Bereich der Verbreitung dieser Unterart, einschließlich Vertretern von isolierten Reliktpopulationen in Brandenburg und Nord-Böhmen (Tschechische Republik). Wir stießen dabei auf eine positive Relation zwischen den genetischen Distanzen der mtDNS-Sequenzen und den geographischen Entfernungen, die gut mit dem Migrationsverhalten von L. v. viridis übereinstimmt. Weiterhin zeigen unsere Daten die große Bedeutung einer vergleichenden Analyse für das Abschätzen der genetischen Diversität von gefährdeten Taxa wie L. v. viridis auf.

Böhme, Wolfgang

Böhme, W. (1971): Über das Stachelepithel am Hemipenis lacertider Eidechsen und seine systematische Bedeutung. – Zeitschrift für zoologische Systematik und Evolutionsforschung, 9: 187-223. (55-22)

Die mikroskopische Untersuchung des Stachelepithels am Hemipenis der Lacertidae und die darauffolgende systematische Betrachtung der Familie führten zu folgenden Ergebnissen:
1. Das Stachelepithel ist nicht nur bei brischtoten, sondern auch bei bereits konservierten Tieren (Alkohol oder Formalin) ohne Schwierigkeiten zu präparieren.
2. Es ist nur bei den in Brunst befindlichen Männchen ausgebildet und unterliegt dem Häutungsrhythmus des Tieres. Dementsprechend kann man im Aufbau befindliches und ausdifferenziertes Epithel unterscheiden. Freilandbeobachtungen und eigene Aufsammlungen zeigten, daß die Zeitspanne seines Auftretens mit den von FISCHER (1967) erarbeiteten Phasen des Hypophysen-Gonadensystems korreliert ist. Das Auftreten bestachelten Epithels ließ sich bei nichtbrünstigen, refraktären Männchen durch Hormongaben künstlich provozieren.
3. Unter Zugrundelegung des ausdifferenzierten Stadiums zeigt das Stachelepithel keinerlei innerartliche Variabilität, sondern eine bemerkenswerte Konstanz. Es werden unter diesen konstant auftretenden Stachelzellen drei Haupttypen unterschieden, nämlich ein einspitziges oder Haken-, ein zweispitziges oder Gabel- und ein mehrspitziges oder Kronenepithel.
4. Im Hinblick auf seine Natur wird das Stachelepithel als Bildung sui generis und nicht als direkt ableitbar von Strukturen der äußeren Körperbedeckung interpretiert.
5. Die systematische Situation der Lacertiden wird hinsichtlich der Umweltbezogenheit ihrer Einteilungskriterien besprochen. Unter diesem Gesichtspunkt erfahren die „klassischen“ Merkmale der Zeichnung und Färbung, der Pholidose und des Schädels eine kritische Wertung.
6. Die für die taxionomische Wertigkeit des Stachelepithels wichtige Frage nach der Funktion wird gestellt. Dabei wird eine mögliche funktionelle Bedeutung dieser Struktur als Reiz- und Klammerorgan sowie als mechanische Bastardierungssperre für sehr unwahrscheinlich, eine Bedeutung ihrer speziellen Ausprägungen für diese Funktionen jedoch für ausgeschlossen gehalten. Entsprechend den Überlegungen an Genitalorganen wirbelloser Tiere wird das Stachelspithel als konstantes, selektionswertig neutrales, also atelisches Merkmal für taxionomisch relevant gehalten.7. In Fortführung der Stichprobenuntersuchungen von KLEMMER (1957) werden die einzelnen Artengruppen nach herkömmlicher Gruppeneinteilung besprochen. Halbschematisierte Abbildungen ihrer Stachelepithelia sind beigegeben. Die taxionomische Stellung der einzelnen Arten und Artengruppen wird imZusammenhang mit dem einschlägigen Schrifttum diskutiert.
8. Die Sammelgattung Lacerta erweist sich als unnatürliche Gruppe. Das Stachelepithel ist geeignet, die subgenerische Einteilung nachzuprüfen. Dabei wird der Umfang des subgenus Lacerta sensu PETERS sowie der Anschluß von Lacerta lepida an das subgenus Gallotia bestätigt. Für L. princeps wird eine enge Verwandtschaft zu den Gallotia-Arten wahrscheinlich gemacht. Unter den Mauereidechsen ist die Untergattung Podarcis nach dem Stachelepithel gut zu charakterisieren, während sich die Gruppe Archaeolacerta als uneinheitlich erweist. Die species typica L. bedriagae sowie L. graeca fallen heraus. Aufgrund weitgehender Übereinstimmung mit den Zootoca-Arten wird der Zusammenschluß der übrigen Archaeolacerten mit diesen unter dem älteren Namen vorgeschlagen.
9. Die Gattungen Algyroides and Psammodromus erweisen sich ebenfalls als uneinheitlich. Die starken Übereinstimmungen zwischen L. parva und den kleinen Psammodromus-Arten werden unterstrichen. Auf die Revisionsbedürftigkeit beider genera unter neuen Aspekten wird hingewiesen.
10. Auch die generische und subgenerische Aufteilung der Eremias-Acanthodactylus-Gruppe wird aufgrund der Befunde am Stachelepithel in Frage gestellt. Dagegen sind die Ophisops- und Cabrita-Arten auch in diesem Merkmal einheitlich, so daß ihre generische Zusammenfassung befürwortet wird.
11. Die vergleichende Betrachtung des Stachelepithels der verschiedenen Lacertiden ergab, daß nur die synapomorphen Typen taxionomische Schlüsse erlauben. Den in der Mehrzahl befindlichen Trägern des symplesiomorphen Typs müssen neue Untersuchungen mit neuen Merkmalen für die Klärung ihrer Verwandtschaftsbeziehungen zu Hilfe kommen. Schließlich zeichnet sich ab, daß die bisher in Anspruch genommenen Kategorien nicht ausreichen, weshalb die Forderung von PETERS (1962), die Artengruppen der Lacertiden nomenklatorisch neu zu fassen, voll unterstützt wird.

Acanthodactylus cantoris, Acanthodactylus erythrurus, Acanthodactylus grandis, Acanthodactylus pardalis, Acanthodactylus schreiberi, Acanthodactylus scutellatus, Algyroides fitzingeri, Algyroides alleni, Algyroides marchi, Algyroides moreoticus, Algyroides nigropunctatus, Apathya cappadocica, Aporosaura anchietae, Cabrita jerdonii, Cabrita leschenaultii, Eremias arguta, Eremias grammica, Eremias guttulata, Eremias lineolata, Eremias lineoocellata, Eremias lugubris, Eremias namaquensis, Eremias pleskei, Eremias przewalskii, Eremias regeli, Eremias scripta, Eremias strauchi, Eremias velox, Holaspis guentheri, Ichnotropis squamulosa, Lacerta agilis, Lacerta agilis agilis, Lacerta andreanskyi, Lacerta armeniaca, Lacerta atlantica, Lacerta bedriagae, Lacerta bedriagae bedriagae, Lacerta bedriagae paessleri, Lacerta bedriagae sardoaLacerta bocagei, Lacerta caucasica, Lacerta chlorogaster, Lacerta dahli, Lacerta danfordi, Lacerta danfordi danfordi, Lacerta derjugini, Lacerta dugesii dugesii, Lacerta echinata, Lacerta erhardii riveti, Lacerta fraasii, Lacerta galloti, Lacerta galloti galloti, Lacerta graeca, Lacerta hispanica bocagei, Lacerta hispanica vaucheri, Lacerta horvathi, Lacerta jacksoni, Lacerta jayakari, Lacerta laevis, Lacerta lepida, Lacerta lepida lepida, Lacerta melisellensis traguriana, Lacerta mixta, Lacerta monticola, Lacerta monticola cantabrica, Lacerta monticola cyreni, Lacerta mosorensis, Lacerta muralis, Lacerta muralis muralis, Lacerta muralis nigriventris, Lacerta oxycephala, Lacerta parva, Lacerta peloponnesiaca, Lacerta perspicillata, Lacerta princeps, Lacerta princeps princeps, Lacerta princeps kurdistanica, Lacerta rostombekovi, Lacerta rudis, Lacerta saxicola, Lacerta schreiberi, Lacerta sicula, Lacerta sicula sicula, Lacerta sicula campestris, Lacerta simonyi, Lacerta strigatra, Lacerta taurica, Lacerta taurica taurica, Lacerta trilineata, Lacerta trilineata israelica, Lacerta trilineata media, Lacerta unisexualis, Lacerta vauereselli, Lacerta viridis, Lacerta viridis viridis, Lacerta viridis meridionalis, Lacerta vivipara, Latastia longicaudata, Macmahonia aporosceles, Meroles reticulata, Nucras boulengeri, Nucras delalandii, Nucras intertexta, Nucras taeniolata, Ophisope beddomii, Ophisope elegans, Ophisops jerdonii, Ophisops leschenaultii, Ophisops microlepis, Ophisops occidentalis, Poromera fordii, Psammodromus algirus, Psammodromus blanci, Psammodromus hispanicus, Psammodromus microdactylus, Saurites cuneirostris, Takydromus amurensis, Takydromus dorsalis, Takydromus kuehnei, Takydromus septentrionalis, Takydromus sexlineatus, Takydromus tachydromoides.

Böhme, W. (1973): Erstnachweis zweier Eidechsengattungen für die Türkei. – Bonner zoologische Beiträge, Bonn, 24 (4): 394-398. (02-04)

Zwei Eidechsenarten, zu bisher nicht aus der Türkei bekannten Gattungen gehörig, werden erstmals für die türkische Herpetofauna nachgewiesen: Phyllodactylus elisae und Acanthodactylus boskianus. Einige Aspekte ihrer Verbreitung, Taxonomie und Ökologie werden kurz besprochen.

Böhme, W. (1975): Zur Herpetofaunistik Kameruns, mit Beschreibung eines neues Scinciden. – Bonner zoologische Beiträge, Bonn, 26 (1-3): 2-48. (47-13)

During two excursions to Cameroon, which lasted three weeks resp. three months, 95 species of amphibians and reptiles were collected. The data obtained concern faunistical, ecological, biological and ethological observations. From these only the faunistical data are summarized as follows:
The visit of the arid north revealed the existence of five reptile species not formerly recorded from that area and new for the fauna of Cameroon: Hemitheconyx caudicinctus, Agama gracilimembris, Latastia longicaudata, Gerrhosaurus major and Psammophis subtaeniatus. These new records are further demonstrations for the zoogeographical importance of North Cameroon, which forms part of the Tchad Basin, as a contact zone between both West and East African faunas.
Due to the abrupt rise of the northern plain (Sudan savanna) to the Adamaoua-Highlands (Guinea-savanna) the border between these vegetation zones is also faunistically better marked in Cameroon than in Nigeria for instance (see under Mabuya perroteti).
Some rain-forest-forms, penetrating along the gallery-forests, occur in the montane undulating grassland in the northwest of the country (e.g. Bufo superciliaris, Cnemaspis spinicollis, Mochlus fernandi, Psammophis sibilians phillipsi and Bitis nasicornis).
A new scincid species was dicovered in the montane forest: Panaspis ianthinoxantha sp. nov.
Taxonomical problems, especially on the subspecies level, are not treated in this paper. As pointed out in the introduction, this should be done in special revisions, which contain material from neighbouring areas, too. The material dealt with here shows still unsolved problems in the species-complexes of the Tarentola annularis-, Hemidactylus brooki- and Agama agama-groups. Moreover, our material shows that also Mabuya quinquetaeniata ist most likely a nominal taxon consisting of more than one species.

Böhme, W. (1978): Das Kühnelt´sche Prinzip der regionalen Stenözie und seine Bedeutung für das Subspezies-Problem: ein theoretischer Ansatz. – Zeitschrift für zoologische Systematik und Evolutionsforschung, 16: 256-266.

Böhme, W. (1978): Zur Herpetofaunistik des Senegal. – Bonner zoologische Beiträge, Bonn, 29 (4): 360-417. (49-22)

Es wird über das im ZFMK, Bonn, aufbewahrte Material senegalesischer Amphibien und Reptilien berichtet, das größtenteils von einer im Winter 1975/76 durchgeführten dreimonatigen Forschungsreise des Verfassers stammt, aber durch einige Aufsammlungen von anderer Seite ergänzt wird. Insgesamt besteht es aus 975 Exemplaren, die sich auf 66 Arten (davon 16 Anura, 3 Testudinata, 24 Sauria, 23 Serpentes) verteilen. Von den an diesem Material gewonnenen faunistischen, ökologischen und biologischen Daten sowie systematischen Hinweisen, die jeweils in den entsprechenden Artkapiteln zur Sprache kamen, sollen hier nur die faunistischen und faunenhistorischen Aspekte noch einmal zusammenfassend erörtert werden.

1. Die wichtigsten faunistischen Ergebnisse sind:
a. Vier im Schrifttum für den Senegal gemeldete Arten existieren dort nicht und müssen aus der Faunenliste gestrichen werden:
- Hemidactylus fasciatus (ef. Grandison, 1956); beruht auf einem fehlbestimmten Jungtier von H. brookii.
- Hemidactylus richardsoni (cf. Cissé 1974); beruht auf H.-brookii-Exemplaren mit falscher Fundortettiketierung.
- Uromastyx acanthinurus (cf. Mertens 1962). Die Unterart U. a. flavifasciatus Mertens, 1962, wurde auf ein aus Mauretanien eingeschlepptes Einzeltier begründet. Die Terra typica wird hier korrigiert und auf Atar in Mauretanien restringiert.
- Mabuya braviparietalis (cf. Chabanaud 1917, Grandison 1956); die nominelle Art erweist sich als das Jungtier von M. perroteti und der Name wird daher mit M. perroteti synonymisiert.
b. Fünf Arten können erstmals für das Territorium des Senegal nachgewiesen werden: Xenopus tropicalis und Hyperolius occidentalis, die beide in den Waldresten der Casamace als Relikte noch existieren können, letzterer auch in Gambia; Hemidactylus mabouia in einer wahrscheinlich eingeschleppten, aber etabluierten Population; Stenodactylus sthenodactylus als Vertreter der saharosindischen Faunengruppe und Acanthodactylus (inornatus) aureus, der gleichzeitig den ersten Sympatrienachweis zwischen A. dumerili und einer weiteren Acanthodactylus-Art liefert.
c. Von fünf weiteren Arten, die aus dem Senegal nur von einem Belegstück her bekannt waren, oder deren Vorkommen nicht exakt belegt war, wurden Zweitbelege mitgebracht: Leptopelis bufonides, vorher nur nach einem Stück bekannt (Schiøtz 1967); Panaspis togoensis und Mesalina olivieri, ebenfalls nur nach je einem Exemplar bekannt (Grandison 1956); Grayia smithi, vorher nur nach einer Sichtmeldung belegt (Villiers(1950); Echis leucogaster, nur nach einem Exemplar mit der pauschalen Angabe „Senegal“ bekannt, die sich auch auf den Fluß, d.h. auch auf malisches oder mauretanisches Territorium beziehen kann
d. Zwei mitgebrachte Arten erwiesen sich als neu für die Wissenschaft. Sie sind über den Senegal hinaus verbreitet, daher wird ihre Neubeschreibung im Rahmen geographisch umfassender Revisionen erfolgen (Ptychadena sp. durch J.-L. Perret, Tarentola sp. durch U. Joger).
2. Unter faunenhistorischem Aspekt lassen sich die besprochenen Arten in mehrere Gruppen gliedern:
a. Die bei der Bearbeitung unserer Säugetier-Aubeute (Böhme und Hutterer 1978) mehrfach konstatierten Fälle von disjunkt in ein nord.- und ein subsaharisches Teilareal zerfallenden Arten finden sich im herpetologischen Material seltener: Boaedon fuliginosus und Bitis arietans erreichen, wie auch bei Naja haje bekannt, marokkanisches Territorium, fehlen aber der dazwischen liegenden eigentlichen Wüste. Daß die jeweils isolierten Populationen keine besonderen Differenzierungen oder Divergenzen zeigen, legt ein sehr junges Trennungsalter nahe.
b. Eine weitere Gruppe stellen die Waldrelikte dar, die in den Waldresten der Casamance überdauert haben und offenbar langsamer als der Regenwald selbst zurückgedrängt werden: Aus unserem Material gehören Xenopus tropicalis, Ptychadena mascareniensis, Hyperolius occidentalis und Atractaspis aterrima hierzu. Eine paläarktische Parallele stellen z.B. die nahöstlichen Populationen von Salamandra salamandra dar, deren heutige Reliktvorkommen in diesem Raume eine einstmals geschlossene Bewaldung anzeigen.
c. Die Mehrheit der senegalesischen Herpetofauna setzt sich aus Elementen der Sahel- und Sudansavanne zusammen. Sehr selten sind dabei die Fälle, wo sich im westlichen Afrika systematisch isolierte Endemiten herausgebildet haben, deren nächste Verwandte disjunkt viel weiter östlich leben. Hier kann man Hemitheconyx caudicinctus und Agama weidholzi nennen.
Andere wiederum sind offenbar die jüngsten Einwanderer aus dem Osten, wie z.B. Latastia longicaudata, die vom Roten Meer bis zum Atlantik einheitlich ist und derselben Unterart zugerechnet wird. Gleiches gilt für Bufo pentoni. Als weitere Arten, die auf diesem Wege den Senegal zwar fast, aber noch nicht ganz erreicht haben, wären Chamaeleo africanus und Mabuya quinquetaeniata zu nennen.
Viele Sudan- und Sahelformen gehören jedoch taxonomisch äußerst schwierigen Artenkomplexen an, die zwar älter sind als die genannten Neueinwanderer, die aber vor allem gegenüber den Waldrelikten ihre Speziationsphasen in diesem Raum noch nicht beendet haben. Nach ihrem Verbreitungsmuster zerfallen diese Artenkomplexe in zwei Gruppen:
- in solche, die im Sinne „klassischer“ Superspezies aus einer Reihe allopatrischer oder parpatrischer Semispezies bestehen. Wir haben es daher im Untersuchungsgebiet in der Regel nur mit einer Form zu tun. Hierher gehören aus unserem Material die Artenkomplexe Hyperolius viridiflavus mit H. spatzi im Senegal, Phrynobatrachus natalensis mit P. francisci, Tarentola annularis mit T. annularis im äußersten Westsenegal und Tarentola sp. im östlichen Landesteil, Lygodactylus picturatus mit L. gutturalis und schließlich Scincus scincus mit S. albifasciatus.
- in solche, die sympatrische „sibling species“ darstellen. Wir haben es daher jeweils mit zwei oder mehr Formen im Untersuchungsgebiet zu tun. Hierher gehören (in Klammern jeweils die im Senegal anzutreffenden Formen): der Bufo regularis-Komplex (mit B. regularis und B. xeros) sowie die Artenkomplexe im Mesalina guttulata (mit M. olivieri und vielleicht M. guttulata), Acanthodactylus scutellatus (mit A. inornatus und A. dumerili), Psammophis sibilans (mit P. sibilans, P. phillipsi und P. rukwae) sowie Echis carinatus (mit E. leucogaster und E. ocellatus).
Die beiden letzteren Artenkomplexe liefern zwei weitere Beispiele für das am Boaedon fuliginosus-Komplex von Thorpe und McCarthy (1978) beschriebene Phänemen, daß im östlichen Afrika schwer trennbare Formen sich in Westafrika als getrennte und eindeutige Arten verhalten.
Insgesamt zeigt sich, daß die (Herpeto-)Fauna des Senegal nicht isoliert, sondern nur im Zusammenhang mit dem gesamten subsaharischen Savannengürtel betrachtet werden darf. Die verschiedenen, hier kurz charakterisierten Faunengruppen spiegeln die historischen Wandlungen dieses Landschaftsraumes wieder und belegen, wie durch die fortschreitende Austrocknung des gebietes die Waldfauna zurückgedrängt wird, jedoch zugunsten einer nachdrängenden, sich neu entfaltenden Savannenfauna, die die Möglichkeiten der sich erweiternden ariden Lebenszone durch intensive Speziationsprozesse dynamisch ausnutzt.

Böhme, W. (1981): Psammodromus algirus (Linnaeus 1766) – Algerischer Sandläufer. – In: Böhme, W. (Hrsg.): Handbuch der Reptilien und Amphibien Europas. Band 1 Echsen I. 479-491. (10-31)

Inhalt:
Diagnose, Beschreibung (Maße, Äußere Merkmale, Schädel, Postcranialskelett, Blutmerkmale, Karyotyp), Verbreitung, Merkmalsvariation (Geschlechtsdimorphismus, Altersbedingte Variationen, Ökologisch bedingter Wandel, Georgaphische Variation und Unterarten, Unterartgliederung), Ökologie (Biotop, Nahrung, Fortpflanzung, Populationsdynamik), Jugendentwicklung, Verhalten (Aktivität, Fortpflanzungsverhalten, Kommunikation), Literatur.

Böhme, W. (1984): Lacerta graeca Bedriaga 1886 – Taygetos-Eidechse, Griechische Spitzkopfeidechse. – In: Böhme, W. (Hrsg.): Handbuch der Reptilien und Amphibien Europas. Band 2/I Echsen II (Lacerta). 255-264. (15-03)

Böhme, W. (1986): Podarcis wagleriana (Gistel, 1868) – Sizilianische Mauereidechse. – In: Böhme, W. (Hrsg.): Handbuch der Reptilien und Amphibien Europas. Band 2/II Echsen III (Podarcis). 377-387. (25-21)

Böhme, W. (1989): Klimafaktoren und Artenrückgang am Beispiel mitteleuropäischer Eidechsen (Reptilia: Lacertidae). – Schr.-R. f. Landschaftspflege und Naturschutz, 29: 195-202.

Böhme, W. (1992): Eidechsen als Blütenbesucher. – Die Eidechse, Bonn/Bremen, 5: 22-23. (38-15)

Podarcis dugesii, Podarcis sicula bagnolensis.

Böhme, W. (1993): Hemipenial microornamentation in Lacerta brandtii De Felippi, 1863: Falsication of a sympatric hypothesis? – Herpetozoa, Wien, 6 (3/4): 141-143. (49-27)

Seit PETERS (1962) wird Lacerta brandtii als nächste Verwandte der L. parva / L. fraasii – Gruppe innerhalb der Sammelgattung Lacerta angesehen (.B. ARNOLD 1989; BISCHOFF 1991). Das mehrspitzige Kronenepithel auf der Hemipenisoberfläche von L. brandtii scheint diese Hypothese auszuschließen, bietet jedoch keine alternative Lösung an, da es bei Lacerta (s.l.) offenbar mehrfach entstanden ist. Mögliche nähere Verwandte von L. brandtii sind die Felseidechsen oder die Arten der L. laevis / L. danfordi – Gruppe. Neue methodische Ansätze sind zu einer Lösung der Frage erforderlich.

Böhme, W. (1994): Amphibien und Reptilien aus dem tropischen Afrika. – Die Aquarien- und Terrarien-Zeitschrift, Stuttgart, 47 (4): 240-243. (29-12)

Adolfus jacksoni, Adolfus vauereselli, Gastropholis echinata, Holaspis guentheri.

Böhme, W. (1995): A hypothesis on the origin of the Cypriote wall lizard (Lacerta laevis troodica): evolutionary and zoogeographical implications. – Abstr. 7th intern. Congr. Zoogeogr. Ecol. Greece adj. Regions, Athens: 10.

Böhme, W. (1995): A hypothesis on the origin of the Cypriote wall lizard (Lacerta laevis troodica) and its implication for a purely biological species concept. – Abstr. 2nd intern. Symp. Lacertids Mediter. Basin, Algarve, Partugal: 5.

Böhme, W. (1997): A note on the gender of the genus Podarcis (Sauria: Lacertidae). – Bonner zoologische Beiträge, Bonn, 47 (1-2): 187-188. (43-15)

Podarcis hispanica, Podarcis peloponnesiaca, Podarcis sicula, Podarcis taurica, Podarcis wagleriana, Podarcis tiliguerta, Timon lepida.

Böhme, W. (1997): Lacerta vivipara JACQUIN, 1787. – In: Gasc, J.-P. et al. (eds.): Atlas of amphibians and reptiles in Europe. – Paris (SHE & MNHN). 268-269.

Böhme, W. (1998): Podarcis siculus, -a, -um? – Entgegnung auf eine Entgegnung. – Die Eidechse, Bonn/Bremen, 8 (3): 101-102. (57-12)

Lacerta muralis, Lacerta sicula.

BÖHME, W. (2001): A hypothesis on the origin of the Cypriote Wall Lizard (Lacerta laevis troodica) and its implication for a purely biological species concept. – In: Vicente, L. & E.G. Crespo (eds.): Mediterranean Basin Lacertid Lizards – A Biological Approach. Abstracts. p. 129.

Böhme, W. (2004): The German contribution to Mediterranean herpetology with special reference to the Balearic Islands and their lacertid lizards. - In: Pérez-Mellado, V., Riera, N. & A. Perera (eds.): The Biology of Lacertid Lizards. Evolutionary and Ecological Perspectives. Institut Menorqui d´Estudis. Recerca, 8: 63-82. (69-30)

Abstract:
As a consequence of the general popularity of classic Greek and Roman culture in 19th century Germany, a renewed interest arose also for the Mediterranean fauna. Along with the Darwinian influence on evolutionary biology in the second half of the 19th century, Mediterranean lizards, particularly lacertids. Became favoured study objects. The lizards served as model organisms for the earliest steps of speciation (formation of “varieties” or “races”) and shed light on adaptations to extreme, in particular insular, environments. Together with the contemporarily emerging concept of the geographical subspecies, the number of infraspecific taxa described and names erected grew considerably. I review the relevant work of the most important zoologists from the German-speaking zone who took part in the exploration of Mediterranean amphibians and reptiles. Many of them had a much wider scope, both systematically and geographically, but nevertheless contributed significantly to Mediterranean herpetology. I lay special emphasis on the study of Balearic Island lacertids through German-speaking authors.

Böhme, W. & W. Bings (1975): Zur Frage des Überlebens von Lacerta s. simonyi Steindachner. – Salamandra, Frankfurt/Main, 11 (1): 39-46. (30-28)

Eine Reise nach Hierro, Kanarische Inseln, durchgeführt von W. Bings, hatte das Ziel, der für ausgestorben gehaltenen Lacerta s. simonyi nachzuforschen.
1. Die Berichte Einheimischer werden ausführlich wiedergegeben und damit gesichert.
2. Der Fund eines ca. zwei Jahre alten Skelettes beweist, daß das Tier bis heute überlebt hat.
3. Es wird vom Fang eines lebenden Pärchens berichtet, das aus dargelegten Gründen nicht nach Deutschland gebracht werden konnte.
4. Einige der Faktoren, die uns für das künftige Überleben von L. s. simonyi wichtig erscheinen, werden diskutiert. Im einzelnen folgende Stichworte: Zwischenartliche Konkurrenz, Kommensalismus mit Seevögeln (Koprophagie), Freßfeinde (besonders Kolkraben) und anthropogene Faktoren (Dezimierung der Seevögel, Tourismus).
5. Die äußerst dringende Notwendigkeit für ökologische Untersuchungen an freilebenden und gefangenen Tieren wird unterstrichen. Ein Appell zur Rettung von L. simonyi wird formuliert.

Böhme, W. & W. Bings (1977): Nachträge zur Kenntnis der kanarischen Rieseneidechsen (Lacerta simonyi-Gruppe). – Salamandra, Frankfurt/Main, 13 (2): 105-111. (30-14)

Unsere frühere Arbeit (BÖHME & BINGS 1975) über den Status von Lacerta s. simonyi sowie die kurz darauf erschienene Arbeit von KLEMMER (1976) über die kanarische Herpetofauna, erfordern folgende Nachträge:
1. Das Überleben von L. s. simonyi bis heute kann erstmals durch die Photographie eines lebendes Exemplares dukomentiert werden.
2. Die stark bedrohte Eidechse wurde inzwischen durch die Spanische Naturschutzbehörde (ICONA) unter Schutz gestellt und wird in das Red Data Book der IUCN aufgenommen.
3. Die Exemplare von den Salmor-Felsen und von Hierro selbst stimmen nach den vorhandenen Daten in Zeichnung und Färbung überein.
4. Die Schläfenbeschuppung erweist sich zur Trennung von simonyi und stehlini als ungeeignet.
5. Wie bei den anderen kanarischen Lacerten, gibt es auch bei L. s. stehlini Tendenz zum Melanismus.
6. Während L. s. stehlini bis zu 800 mm maximale Gesamtlänge erreichen kann, wird L. s. simonyi deutlich größer. Männliche Exemplare bis zu einem Meter Länge können vorkommen.

Böhme, W. & W. Bischoff (1976): Das Paarungsverhalten der kanarischen Eidechsen (Sauria, Lacertidae) als systematisches Merkmal. – Salamandra, Frankfurt/Main, 12 (3): 109-119. (22-03)

1. Der in der Nacken-Hals-Region ausgeführte Paarungsbiß der Kanareneidechse (Lacerta atlantica, L. galloti, L. simonyi) stellt keine Funktion der Größendifferenz zwischen den Geschlechtern dar, sondern ist ein Merkmal, das diese Artengruppe von der Mehrheit der Lacertiden, insbesondere von L. lepida, unterscheidet.
2. Der Paarungsbiß ist innerartlich konstant und selektionswertig neutral, daher taxonomisch brauchbar. Er ist geeignet, Bündel engverwandter Arten zu charakterisieren.
3. Er kann nicht nur durch Beobachtung lebender Tiere erfaßt, sondern auch durch Bißspuren an konservierten ♀ erschlossen werden.
4. Museumsmaterial zeigt, daß sich die Arten incertae sedis L. princeps und L. jayakari höchstwahrscheinlich per Nackenbiß paaren.
5. Phylogenetisch wird der Nackenbiß als ursprünglicher, der Flankenbiß als abgeleiteter Typ gedeutet.
6. Das Auftreten des Nackenbißtyps auch bei Wüstenrennern (Mesalina) zeigt, daß der abgeleitete Flankbiß mehrfach unabhängig entstanden sein muß, also für die Gesamtfamilie kein homologes, synapomorphes Kriterium ist.
7. Zu Stützung von Gattungsdiagnosen (Gallotia sensu ARNOLD 1973) kann das Paarungsbißmerkmal noch nicht herangezogen werden, da es innerhalb anderer Gattungen (Psammodromus) alternativ variiert, es sei denn, man bezweifelte deren monophyletische Einheitlichkeit. Konzediert man diese jedoch, wäre auch eine Gattung Timon vertretbar, die neben L. lepida und den kanarischen Arten noch L. princeps und L. jayakari enthielte. Von dieser disjunkten Gruppe mit ursprünglichem Paarungsbißtyp hätte dann nur L. lepida eine progressive Entwicklung, auch im Paarungsverhalten, genommen.
8. Ein Ausweg aus diesem Dilemma kann nur durch weitere Verhaltensvergleiche, besonders des Paarungsvorspiels, gefunden werden, die auch auf die Nachbarfamilien ausgedehnt werden müssen. Hierfür wird um Hilfe von terraristische Seite gebeten.

Lacerta atlantica, Lacerta galloti, Lacerta galloti galloti, Lacerta galloti gomerae, Lacerta simonyi, Lacerta simonyi stehlini, Lacerta princeps, Lacerta jayakari, Lacerta lepida, Lacerta lepida lepida, Lacerta vivipara, Mesalina olivieri, Psammodromus algirus.

Böhme, W. & W. Bischoff (1984): Lacerta rudis Bedriaga 1886 – Kielschwanz-Felseidechse. – In: Böhme, W. (Hrsg.): Handbuch der Reptilien und Amphibien Europas. Band 2/I Echsen II (Lacerta). 332-344. (16-14)

Böhme, W. & W. Bischoff (1991): On the proper denomination of Cabrita jerdonii Beddome, 1870 (Reptilia: Lacertidae). – Amphibia-Reptilia, Leiden, 12: 220-221. (50-24)

Böhme, W., Bischoff, W., Nettmann, H.-K., Rykena, S. & J. Freundlich (1981): Nachweis von Gallotia simonyi (Steindachner, 1889) (Reptilia: Lacertidae) aus einer frühmittelalterlichen Fundschicht auf Hierro, Kanarische Inseln. – Bonner zoologische Beiträge, Bonn, 32 (1-2): 157-166. (30-15)

Bericht über einen Knochenfund auf Hierro, Kanarische Inseln, der einem frühmittelalterlichen Abfallplatz der Ureinwohner entstammt. Bemerkenswert sind zahlreiche Eidechsenknochen, unter denen sich auch Reste der heute fast ausgestorbenen Gallotia simonyi befinden, und die die einst weitere Verbreitung dieser Art auf der Insel belegen. Dies ging bisher nur aus mittelalterlicher Berichten hervor.

Böhme, W. & A. Budak (1977): Über die rudis-Gruppe des Lacerta saxicola-Komplexes in der Türkei, II. – Salamandra, Frankfurt/Main, 13 (3/4): 141-149. (16-15)

1. Reinvestigation of the syntypes of Lacerta rudis BEDRIAGA 1886 (= nomen novum pro Lacerta depressa CAMERANO 1878, cf. BUDAK & BÖHME 1977) sowie einer größeren topotypischen Serie ergab, daß nur eine Form enthalten ist. Als Lectotypus für die Art und damit für die Nominatform wird das ♂ MIZS (torino) 2737:1 festgelegt.
2. Die bisher als Nominatform mißdeuteten Populationen NO-Anatoliens und Transkaukasiens stellen eine eigenständige Form dar und werden als Lacerta rudis bischoffi n. subsp. beschrieben.

Böhme, W. & C. Corti (1993): Zoogeography of the lacertid lizards of the western Mediterranean basin. – In: Valakos, E.D., W. Böhme, V. Pérez-Mellado & P. Maragou (eds.): Lacertids of the Mediterranean Region. 17-33. (02-05)

The western Mediterranean basin (west of a line from the Adriatic Sea to the Tunisian coast) is inhabited by the following, presumably monophyletic groups (genera/subgenera) of lacertid lizards: Acanthodactylus, Algyroides, Archaeolacerta, Lacerta s.str., Podarcis, Psammodromus, Teira und Timon. Each of these groups or lineages is discussed in regard to its geological age (as determined by immunological methods), its putative closest relatives (adelphotaxa) and its chorological pattern in comparison with paleogeographical data. Strong inconsistencies between the latter and the molecular datations were detected. The problems of open taxonomic questions (leading potentially to wrong biogeographical conclusions) and of subspecies conceps in relation to microinsular evolution are particularly stressed.

Acanthodactylus erythrurus, Acanthodactylus erythrurus erythrurus, Acanthodactylus erythrurus belli, Acanthodactylus erythrurus lineomaculatus, Acanthodactylus savignyi, Acanthodactylus schreiberi, Algyroides fitzingeri, Algyroides hidalgoi, Algyroides marchi, Algyroides moreoticus, Algyroides nigropunctatus, Archaeolacerta bedriagae, Archaeolacerta bedriagae bedriagae, Archaeolacerta bedriagae ferrerae, Archaeolacerta bedriagae paessleri, Archaeolacerta bedriagae sardoa, Archaeolacerta bonnali, Archaeolacerta horvathi, Archaeolacerta monticola monticola, Archaeolacerta monticola cantabrica, Archaeolacerta monticola cyreni, Lacerta agilis, Lacerta media, Lacerta pamphylica, Lacerta schreiberi, Lacerta strigata, Lacerta trilineata, Lacerta viridis, Lacerta viridis chloronota, Lacerta viridis fejervaryi, Lacerta graeca, Lacerta lepida, Lacerta lepida lepida, Lacerta lepida nevadensis, Lacerta pater, Lacerta princeps, Podarcis bocagei, Podarcis erhardii, Podarcis hispanica, Podarcis hispanica vaucheri, Podarcis filfolensis, Podarcis lilfordi, Podarcis melisellensis, Podarcis melisellensis fiumana, Podarcis muralis, Podarcis pityusensis, Podarcis sicula, Podarcis sicula sicula, Podarcis sicula campestris, Podarcis sicula tyrrhenica, Podarcis taurica, Podarcis taurica ionica, Podarcis tiliguerta, Podarcis wagleriana, Psammodromus algirus, Psammodromus algirus algirus, Psammodromus algirus doriae, Psammodromus blanci, Psammodromus hispanicus, Psammodromus microdactylus, Teira andreanskyi, Teira dugesii, Teira perspicillata.

Böhme, W. & M. Eisentraut (1981): Vorläufiges Ergebnis eines unter natürlichen Bedingungen angesetzten Kreuzungsversuchs bei Pityusen-Eidechsen, Podarcis pityusensis (Bosca, 1884) (Reptilia: Lacertidae). – Bonner zoologische Beiträge, Bonn, 32 (1-2): 145-155. (50-28)

Es wird über einen 1930 angesetzten Versuch berichtet, bei dem auf einem bis dahin eidechsenfreien Felseiland (Dado Grande bei Ibiza, Pityusen) Männchen einer melanistischen und Weibchen einer grünen Inselpopulation von Podarcis pityusensis ausgesetzt wurden. Die Untersuchung von sechs fünf Jahre später gefangenen Tieren ergab, daß die Vermischung zu erhöhter Variabilität und gesteigertem Größenwuchs geführt hat. Eine erneute Kontrolle dieses noch vorläufigen Ergebnisses wird angeregt.

Podarcis pityusensis pityusensis, Podarcis pityusensis maluquerorum, Podarcis pityusensis gorrae, Podarcis pityusensis formenterae, Podarcis lilfordi lilfordi.

Böhme, W., Heulin, B. & W. Bischoff (1999): First data on a second oviparous population of the viviparous lizard Zootoca vivipara JACQUIN, 1787 (Squamata: Lacertidae) from Slovenia. – Abstr. 10th Ord. Gen. Meet. S.E.H., Iraklion (Nat. Hist. Mus. Crete). 34-35.

Böhme, W., Hutterer, R. & W. Bings (1985): Die Stimme der Lacertidae, speziell der Kanareneidechsen (Reptilia: Sauria). – Bonner zoologische Beiträge, Bonn, 36 (3/4): 337-354. (22-04)

Vocalizations of the Iberian lacertids Psammodromus algirus and P. hispanicus as well as of the Canarian endemic Gallotia atlantica, G. galloti galloti, g. eisentrauti, G. caesaris, g. gomerae, g. palmae and G. stehlini were analyzed sonagraphically. The structure of the calls resembles those known from the families Pygopodidae (Lialis, Delma) and Iguanidae (Anolis) rather than those of Gekkonidae. The vocal repertoire of the lacertids is rather simple; it consists of clicks and various combinations of tonal and noisy components. Duration and frequency range of the sounds are variable; at least frequency range seems to vary with individual size, body temperature and the level of excitement.
Most lizards vocalized when handled, but vocalization was also heard in free-ranging animals kept in cages and observed in the field. Sounds are uttered by inferior individuals defending a hide but also by dominant animals pursuing a rival. Field observations indicate that vocal activity is most intensive after sunset and may last until midnight.
It is argued that vocalization in the highly territorial lizards of genus Gallotia may help regulate the high population densities, especially in the dark when optical signals do not work. The subtropical climate and the heat-gathering lava of the Canary islands make a nocturnal activity possible.
The systematic significance of vocalization in Gallotia is discussed. Vocalization may be a synapomorphic character defining the genus Gallotia, but it is also present in Psammodromus and has been mentioned for Podarcis, Lacerta and Ichnotropis. From this, a multiple evolution can also not be excluded. Therefore, the common derived karyotype of the Gallotia species is the only established synapomorphic character justifying a separate generic but not at all familial rank for the Canary lizards.

Gallotia atlantica, Gallotia galloti, Gallotia galloti galloti, Gallotia galloti eisentrauti, Gallotia galloti gomerae, Gallotia galloti palmae, Gallotia galloti caesaris, Gallotia stehlini, Ichnotropis squamulosa, Lacerta agilis, Lacerta vivipara, Podarcis sicula coerulea, Podarcis taurica, Psammodromus algirus, Psammodromus blanci, Psammodromus hispanicus.

BÖHME, W. & J. KÖHLER (2005): Do endings of adjective flectible species names affect stability? A final note on the gender of Podarcis Wagler, 1830 (Reptilia, Lacertidae). – Bonner zoologische Beiträge, 53: 291-293.

Böhme, W., Meinig, H. & M.-O. Rödel (1996): New records of amphibians and reptiles from Burkina Faso and Mali. – British Herpetological Society Bulletin, 56: 7-26. (55-03)

Acanthodactylus guineensis.

BÖHME, W., PÉREZ-MELLADO, V., CHEYLAN, M., NETTMANN, H.K., STERIJKOVSKI, B. & B. SCHMIDT (2006): Podarcis muralis. – In: IUCN 2006: Redlist of threatened species. http://www.redlist.org

Böhme, W. & D. RÖDDER (2006): Die eurasische Wald-oder Bergeidechse (Zootoca vivipara), das erfolgreichste terrestrische Reptil der Welt. – Reptilia, Münster, 59: 55-60.

Böhme, W. & N.N. Scerbak (1991): Ein neuer Wüstenrenner aus dem Hochland Afghanistans, Eremias (Eremias) afghanistanica sp.n. (Reptilia: Sauria: Lacertidae). – Bonner zoologische Beiträge, Bonn, 42 (2): 137-141. (23-02)

Eine neue Art der paläarktischen Lacertidengattung Eremias wird aus den afghanischen Hochflächen südöstlich der Hindukusch-Hauptkette beschrieben: E. (Eremias) afghanistanica sp. n. Sie unterscheidet sich von allen anderen Arten des typischen Subgenus (E. strauchi, regli, persica, velox, nikolskii und suphani) durch hohe Ventralia-Werte und den relativ kürzeren Schwanz (Kopf-Rumpflänge/Schwanzlänge 0,7 – 0,8). Darüber hinaus ist sie durch Merkmalskombinationen gegenüber jeder einzelnen der anderen Arten separat diagnostizierbar.

Böhme, W. & N.N. Scerbak (1991): Ein neuer Wüstenrenner aus dem Hochland Afghanistans, Eremias (Eremias) afghanistanica sp.n. (Reptilia: Sauria: Lacertidae). – Die Eidechse, Bonn/Bremen, 1991 (4): 26-28. (21-24)

Eine neue Art der paläarktischen Lacertidengattung Eremias wird aus den afghanischen Hochflächen südöstlich der Hindukusch-Hauptkette beschrieben: E. (Eremias) afghanistanica sp. n. Sie unterscheidet sich von allen anderen Arten des typischen Subgenus (E. strauchi, regli, persica, velox, nikolskii und suphani) durch hohe Ventralia-Werte und den relativ kürzeren Schwanz (Kopf-Rumpflänge/Schwanzlänge 0,7 – 0,8). Darüber hinaus ist sie durch Merkmalskombinationen gegenüber jeder einzelnen der anderen Arten separat diagnostizierbar.

Böhme, W. & W. Weitschat (1998): Redescription of the Eocene lacertid lizard Nucras succinea Boulenger, 1917 from Baltic amber and its allocation to Succinilacerta n. gen. – Mitt. Geol. Paläontol. Inst. Univ. Hamburg, 81: 203-222.

Böhme, W., Wilms, T., Nickel, H. & M. Merz (2001): Bericht über eine herpetologische Forschungsreise in die westliche Sahara und ihre Randgebiete. – Zeitschrift des Kölner Zoo, 44 (3): 117-131. (64-09)

Es wird über eine herpetologische Forschungsreise in die westliche Sahara berichtet, deren Ziel die Untersuchung der Amphibien- und Reptiliengemeinschaften entlang eines ökologischen Transektes war. Neben der Schilderung der Reiseroute werden beispielhaft einige der aufgefundenen Amphibien- und Reptilienarten vorgestellt und kommentiert. Ziel der Reise war es durch die gesammelten Daten Hinweise auf die dynamische Geschichte der Sahara und ihrer Randgebiete zu erhalten.

Acanthodactylus aureus, Acanthodactylus boskianus, Acanthodactylus busacki, Acanthodactylus lineomaculatus, Acanthodactylus enegalensis, Mesalina olivieri, Mesalina rubropunctata.

Böhme, W. & G. Zammit-Maempel (1982): Lacerta siculimelitensis sp. n. (Sauria: Lacertidae), a giant lizard from the Late Pleistocene of Malta. – Amphibia-Reptilia, Wiesbaden, 3: 257-268. (65-26)

Lacerta siculimelitensis sp. n., eine ausgestorbene Rieseneidechse aus dem Jungpleistozäm von Malte wird beschrieben. Es wird gezeigt, daß diese Art gleichzeitig auch auf Sizilien existierte. Zoogeographische Aspekte der fossilen Art werden im Vergleich mit rezenten Mitgliedern der Gattung diskutiert.


Böker, Thomas

Böker, T. (1987): Zur Ökologie der Smaragdeidechse Lacerta viridis (LAURENTI 1768) (Sauria: Lacertidae). – Unveröffentlichte Diplomarbeit Universität Hamburg. 121 S.

Böker, T. (1990): Zur Ökologie der Smaragdeidechse Lacerta viridis (LAURENTI, 1768) am Mittelrhein. I. Lebensraum. – Salamandra, Bonn, 26 (1): 19-44. (41-03)

L. viridis ist im Untersuchungsgebiet, am Nordrand ihres Areals, nicht stenotop. Die von ihre bewohnten Kleinlebensräume sind nach Struktur und Mikroklima (in bezug auf die Feuchtigkeit) deutlich voneiander verschieden. Ihr Lebensraum ist mäßig warm und nahezu trocken bis frisch.
Beim Vergleich der von PETERS (1970) im Habitat einer Smaragdeidechsenpopulation in der DDR gemessenen Lufttemperaturwerte mit den am Mittelrhein gefundenen Daten zeigen sich erhebliche Unterschiede. Im Wohngebiet der östlichen Population wurden höhere Temperaturen gemessen. Dies hat seine Ursache unter anderem in der Verschiedenartigkeit der Struktur von Boden und Vegetation. Auch nach Pflanzen und Tierbestand zeigen die Kleinlebensräume auffallende Unterschiede.
Die Ergebnisse stützen die Hypothese von BÖHME (1978), der zwei ökologisch-physiologisch verschieden adaptierte Unterarten in Ost- und Westeuropa vermutet.

Böker, T. (1990): Zur Ökologie der Smaragdeidechse Lacerta viridis (LAURENTI, 1768) am Mittelrhein. II. Populationsstruktur, Phänologie. – Salamandra, Bonn, 26 (2/3): 97-115. (40-29)

Im Untersuchungsgebiet besteht eine individuenstarke, stabile Population der Smaragdeidechse mit großer Ausdehnung. Zahlreiche Flächen werden bewohnt. Auf den Probeflächen wurde zwar ein Ungleichgewicht zwischen eineinhalb- bis zwei- und mehrjährigen Adulti festgestellt, doch wird dies auf die höhere Mobilität ersterer zurückgeführt. Ein Grund für das Umherstreifen vor allem junger Adulti ist wahrscheinlich der Konkurrenzdruck zwischen den männlichen Tieren. Die jungen Erwachsenen wohnten häufig weitab der Aufenthaltsorte alter Eidechsen. Auf den Probeflächen war die Individuendichte der Adulti hoch.
Es wurden Unterschiede in der Zahl der Nachkommenschaft zwischen den tiefer und den höher gelegenen Probeflächen festgestellt. Drei Faktoren werden als mögliche Ursachen erwogen: 1. die starke Verbuschung einer der hochgelegenen Flächen, 2. die Schlingnatter, die nur auf diesen zu finden war und 3. starkes Austrocknen der höheren Lagen, wodurch auf Grund mangelnder Bodenfeuchtigkeit sich die Gelege nicht vollständig entwickelten.
Die größte Gefahr erwächst der Population aus der bevorstehenden Verbuschung vieler besiedelbarer Orte.
Die Temperaturanpassung in Bezug auf die Aktivität ist zwischen märkischen und mittelrheinischen L. viridis verschieden. Dies geht aus einem Vergleich der Daten vorliegender Arbeit mit denen von PETERS (1970) hervor. Die tägliche Aktivitätsphase der westlichen Eidechsen beginnt und endet bei mindestens 7° C niederigerer Temperatur. Der zwei bis drei, in sehr milden Wintern bis zu sechs Wochen zeitigere Beginn der jährlichen Aktivitätsphase mittelrheinischer Smaragdeidechsen fügt sich gut in dieses Bild differenter Temperaturanpassung ein.

Böker, T. (1992): Zum Schutz der Smaragdeidechse Lacerta viridis LAURENTI, 1768: Grundlegende Kenntnisse für die Durchführung. S. 47-53. – In: Bitz, A. & M. Veith (Hrsg.): Herpetologie in Rheinland-Pfalz – Faunistik, Schutz und Forschung. – Fauna Flora Rheinland-Pfalz, Beih. 6.

Böker, T., Schausten, H., Sound, P. & Twelbeck (1995): Artenschutzprojekt Smaragdeidechse (Lacerta viridis) in Rheinland-Pfalz: Detailuntersuchung im geplanten Naturschutzgebiet “Trockenhang Kamp-Bornhofen/Filsen“, Rhein-Lahn Kreis. 90 S. Kartenteil. Unveröffentlichtes Gutachten im Auftrag des Landesamtes für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz, Oppenheim.


Bol, Steven

Bol, S. (1984): Herpetologische waarnemingen in de oostelijke Cevennen. – Lacerta, 42 (7): 142-143. (31-31)

Two summer holidays were spent in the Cevennes (France). Apart from a large number of Podarcis muralis, Lacerta viridis, Rana ridibunda and Natrix maura, the following species were also seen: Lacerta lepida, Chalcides chalcides, Vipera aspis, Bufo bufo, Anguis fragilis, Natrix natrix and Malpolon monspessulanus.

Bol, S. (1992): De reptielen an amfibieën op Samos. – Lacerta, 50 (4): 134; 50 (5): 162. (52-15)

During a two week holiday on Samos, the following species were observed: Rana ridibunda, Agama stellio, Ophisaurus apodus, Ophisops elegans, Lacerta trilineata cariensis, Mabuya aurata, Lacerta anatolica aegaea, Natrix natrix persa, Coluber caspius, C. najadum, Eirenis modestus, Eryx jaculus, Mauremys caspica. Some of these species wer not known to occur on the island. For each of the species somes notes are given (if possible) about environment, status and behaviour.


Bole, J.

Bole, J., Brelih, S. & M. Zei (1961): Les pulmonés et les lézards insulaires et le problème de leur spéciation dans l´archipel de Rovinj (Rovigno). – Colloq. Int. Sentre nat. Rech. Sci., Paris, 94: 135-137.

Bolkay, Stj. J.

Bolkay, S.J. (1919): Prinosi herpetologiji zapadnoga dijela Belkanskog Poluostrva. (Additions to the herpetology of the Western Balkan Peninsula). – Glasn. Zemaljsk Muz. Bosn. Hercegov., Sarajevo, 31 (1): 1-38. (59-05)

Algiroides nigropunctatus, Algiroides nigropunctatus var. concolor, Lacerta agilis, Lacerta erhardi, Lacerta fiumana, Lacerta fiumana var. méhelyi, Lacerta major, Lacerta muralis, Lacerta muralis var. albanica, Lacerta oxycephala, Lacerta serpa, Lacerta viridis, Lacerta viridis var. intermedia, Lacerta vivipara.

Bolkay, S.J. (1920): Some notes on Lacerta veithi By. – Glasn. Zemaljsk Bos. Hercegov., 32 (3/4): 215-226.

Bolkay, S.J. (1921): Lacerta veithi By., eine neue Eidechsenart aus Mittelalbanien. – Blätter für Aquarien- und Terrarienkunde, Stuttgart, 32 (6/7): 104-107.

Bolkay, S.J. (1921): Über pflanzen- und gesteinliebende Lacerten. – Blätter für Aquarien- und Terrarienkunde, Stuttgart, 32: 181-184.

Bolkay, S.J. (1923): On the biology of Lacerta serpa Raf. – Ann. Mag. Nat. Hist., London, 12: 236-238.

Bolkay, S.J. (1924): A list of amphibians and reptiles, preserved in the Bosnian-Hercegovinian Land-Museum, with morphological, biological and zoogeographical notes. – Mem. Serb. Roy. Acad., 61 (11): 1-40. (Serbisch mit englischer Zusammenfassung)

Bolkay, S.J. (1925): Lacerta serpa RAF., als Beerenfresser. – Bl. Aquar. Terrar. Kde., 36: 86.

Bolkay, S.J. (1926): Die Wirbeltiere der Hochgebirge von Bosnien und Hercegowina. – Blätter für Aquarien- und Terrarienikunde, Stuttgart, 37: 177-178.

Bolkay, S.J. (1928): Contributions to the knowledge of Lacerta muralis albanica Bolkay. – Glasn. Zemaljsk Mus. Bos. Hercegovina, Sarajevo, 40 (1): 17-22. (20-03)


Bombi, P.

BOMBI, P. (2005): Frammentazione dell’arela in specie del genere Archaeolacerta s.l.: cause ed effetti. – Ph.D. Thesis, University “Roma Tre”, Rome, Italy.

BOMBI, P., SALVI, D. & M.A. BOLOGNA (2008): Food habits of Archaeolacerta bedriagae (Reptilia: Lacertidae). – Herpetologia Sardiniae (Claudia Corti, ed.), Edizioni Belvedere. 504 S.

BOMBI, P., SALVI, D., LUISELLI, L. & M.A. BOLOGNA (2009): Modelling correlates of microhabitat use of two sympatric lizards: a model selection approach. – Animal Biology, 59: 109-126.
Abstract:
Studies of the ecological characteristics of sympatric species are important for development and testing ecological theory, but may be of interest also for conservation biology research when the study species are threatened, endemic and with narrow distribution. Here, we studied a particular aspect of the ecology (i.e. microhabitat use) of two sympatric lizards (Archaeolacerta bedriagae, Podarcis tiliguerta) endemic to Sardinia and Corsica (Tyrrhenian islands). We studiesw this issue by modelling procedures, using field data collected at six study areas in both Sardinia and Corsica. We recorded 18 microhabitat variables for each lizard spot. The variables were entered as independent variables in logistic regression analysis with the presence/absence data for the lizards as the dependent variable, and Akaike Information Criterion was applied to select the best models describing the ecological equation of each study species. In total, we based our modelling approach on 296 individuals of A. bedriagae and 182 of P. tiliguerta.The general logistic regression models revealed that five distinct variables were significantly correlated to the presence/absence of A. bedriagae, and six to that of P. tiliguerta. We found that three variables were important for only P. tiliguerta, two for only A. bedriagae, and three for both species and with an identical sign. We also found some similarities in microhabitat choice between species. Indeedm some variables were always present in the best models of both A. bedriagae and P. tiliguerta. In general, A. bedriagae was more related to spots with large stones and low vegetaion than P. tiliguerta, which, on the contrary, chose spots relatively closer to vegetation. The various reasons explaining the observed similarities and differences between species were examined. It is suggested that our modelling procedure may be widely used for studies of lizard community ecology, because it easy to use and allows a more-in-depth analysis than normal ‘count approaches’.

BOMBI, P., SALVI, D., VIGNOLI, L. & M.A. BOLOGNA (2009): Modelling Bedriaga’s rock lizard distribution in Sardinia: An ensemble approach. – Amphibia-Reptilia, Leiden, 30: 413-424.
Abstract:
Many techniques for predicting species potential distribution were recently developed. Despite the international interest for these procedures, applications of predictive approaches to the study of Italian fauna distribution are exceptionally rare. This paper aimed at: (a) detedcting climatic exigencies of a A. bedriagae in Sardinia; (b) predicting the Archaeolacerta bedriagae Sardinian potential distribution; (c) identifying the most vulnerable Italian populations of the species. Literature and field data were utilized as presence records. Six modelling procedures (BIOCLIM, DOMAIN, ENFA, GAM, GLM, and MAXENT) were adopted. The species climatic requirements were defined using the WorldClim databank for deriving the environmental predictores. AUC and Kappa values were calculated for models validation. AUC values were compared by using Anova Monte Carlo. The best fourt models were combined through the weighted average consensus method for producing a univocal output. GAM and MAXENT had the best performances (respectively: AUC = 0.93 ± 0.03, Kappa = 0.77 ± 0.08; AUC = 0.93 ± 0.03, Kappa = 0.78 ± 0.07). Good resulta were also obtained by GLM and DOMAIN (respectively: AUC = 0.89 ± 0.04, Kappa = 0.72 ± 0.05; AUC = 0.88 ± 0.04, Kappa = 0.69 ± 0.07). BIOCLIM and ENFA gained relatively low performances (respectively: AUC = 0.78 ± 0.07, Kappa = 0.57 ± 0.14; AUC = 0.75 ± 0.06; Kappa = 0.49 ± 0.10). In Sardinia A. bedriagae is mainly influenced by seasonality, which causes the evidenced range fragmentation. Moreover, the general importance of multi-methods approaches and consensus techniques in predicting species distribution was highlighted.

BOMBI, P. & L. VIGNOLI (2004): Distribution, ecology and conservation of Archaeolacerta bedriagae in Sardinia (Reptilia, Lacertidae). – In: Bologna, M.A.& S. La Posta, (ed.): The Conservation status of Threatened Amphibian and Reptile species of the Italian fauna. Italian Journal of Zoology, Modena, Mucchi Editore, 71 (Suppl. 1): 135-144.

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This paper present a new subspecies for Romania´s fauna: Lacerta agilis bosnica Schr. The length and numerical size characteristics of the individuals of Lacerta agilis bosnica Schr. In Romania, as well as their colour and pattern are analyzed. References are also made to the systematic and historical geographical position of the subspecies of Lacerta agilis bosnica Schr.


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Having worked on the herpetofauna of the Maltese Islands for the last four years we note that in the contribution by F.D. Bowles (1988) there were certain inaccuracies and misconceptions, which we should like to rectify by means of this short note.

Podarcis filfolensis maltensis.


Borgula, A.

Borgula, A. (1999): Verbreitung und Schutz der Reptilien in der Wauwiler Ebene. – Mitteilungen Naturforschende Gesellschaft Luzern, 36: 163-171.

Die Mooreidechse Lacerta vivipara besiedelt die Feuchtgebiete im Zentrum der Wauwiler Ebene, während sich das Vorkommen der Zauneidechse Lacerta agilis weitgehend auf die trockenen Randbereiche beschränkt. Die im Kanton Luzern nur noch inselartig verbreitete Ringelnatter Natrix natrix besiedelt den Westteil der Ebene mit den angrenzenden Südhängen des Egolzwiler Berges. Die Bestandssituation der Blindschleiche Anguis fragilis bleibt unklar. Weitere autochthone Reptilienarten sind nicht zu erwarten. Nur 38 ha oder 2,2 % der Untersuchungsfläche wurden als effektive oder potenzielle Lebensräume für Reptilien kartiert. Die Resultate werden in Bezug auf die Bestandssituation der Arten im Kanton Luzern diskutiert und Konsequenzen für Massnahmen zum Schutz der Reptilien aufgezeigt.


Borisov, V.J.

Borisov, V.J. & V.F. Orlova (1986): The immunological study of the relationships of Lacerta lizards. – In: Ananjeva, N.B. & L.J. Borkin (eds.): Systematics and Ecological of Amphibians and Reptiles. Proceedings of the Zoological Institute, Leningrad, 157: 182-185.


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The hybrid Rana esculenta (diploid) is first recorded for Moldavia. Bombina variegata was previously confused with B. bombina, as well as Rana dalmatina was confused with the long-legged R. arvalis. The first confirmed locality of Lacerta vivipara is given. The occurrence of Eremias arguta in Moldavia is mentioned. The check-list of 12 species of amphibians and 15 species of reptiles of Moldavia is published.

Eremias arguta deserti, Lacerta agilis, Lacerta viridis viridis, Lacerta vivipara, Podarcis taurica taurica.


Börner, Achim-Rüdiger

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Algiroides fitzingeri, Algiroides hidalgoi, Algiroides moreoticus, Algiroides nigropunctatus, Lacerta muralis, Psammodromus algirus, Psammodromus hispanicus.

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