Die Waldeidechse
Zootoca vivipara
Das erste Reptil des Jahres ist die Waldeidechse (Zootoca vivipara), unsere häufigste und am weitesten verbreitete einheimische Eidechse.
Die Waldeidechse
Zootoca vivipara
Das erste Reptil des Jahres ist die Waldeidechse (Zootoca vivipara), unsere häufigste und am weitesten verbreitete einheimische Eidechse.
Gestaltung: A. & S. Troidl in Zusammenarbeit mit Wolfgang Bischoff, DGHT-AG Feldherpetologie
Die Knoblauchkröte
Pelobates fuscus
„Der Maulwurf unter unseren einheimischen Amphibienarten“ wird zum Froschlurch des Jahres 2007 gekürt. Das Tier mit dem seltsamen Namen Knoblauchkröte, wissenschaftlich Pelobates fuscus, ist vielleicht die am wenigsten bekannte Amphibienart Deutschlands. Nicht nur, weil sie hauptsächlich unterirdisch lebt, sondern auch, weil sie immer seltener wird.
Gestaltung: A. & S. Troidl in Zusammenarbeit mit Richard Podloucky, DGHT-AG Feldherpetologie
DGHT-AG LACERTIDEN
Kurzvorstellung
Die Arbeitsgemeinschaft beschäftigt sich mit den Echten Eidechsen der Familie Lacertidae, die in Europa, Afrika und Asien verbreitet sind. Ergebnisse von Zucht- und Forschungsprojekten, Freilanduntersuchungen und Forschungsreisen werden vor allem in "Salamandra", "elaphe" und der AG-Zeitschrift "Die Eidechse" publiziert. Die jährliche dreitägige Tagung der AG wird gerne zum Erfahrungsaustausch genutzt.
Gestaltung: A. & S. Troidl, 2002. In Zusammenarbeit mit der DGHT-AG Lacertiden
DGHT-AG AGAMEN
Kurzvorstellung
Das Ziel der AG-Agamen ist es, den Wissensstand über diese Echsenfamilie zu dokumentieren und zu erweitern. Die Arbeitsgemeinschaft bietet die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu Gleichgesinnten, der Publikation neuer Erkenntnisse und der Bildung spezialisierter Arbeitskreise. Einmal im Jahr findet eine Fachtagung mit Vorträgen, Diskussionen und geselligem Beisammensein statt.
Gestaltung: A. & S. Troidl, 2004. In Zusammenarbeit mit der DGHT-AG Agamen
Die Mauereidechse
Podarcis muralis
Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) hat die Mauereidechse (Podarcis muralis) zum Reptil des Jahres 2011 erklärt. Die 20 cm lange, äußerlich eher unscheinbare Eidechse ist eine tagaktive, sonnenliebende Art „im Schlepptau des Menschen“, die vor allem menschengemachte Lebensräume, wie Weinberge, Steinbrüche und Gleisanlagen, im warmen Südwesten Deutschlands besiedelt.
Gestaltung: A. & S. Troidl in Zusammenarbeit mit Richard Podloucky, DGHT-AG Feldherpetologie
DGHT-AG ECHSEN
Kurzvorstellung
Die AG beschäftigt sich mit der vielseitigen Gruppe der Echsen (Biologie, Vorkommen, Terrarienhaltung). Insbesondere von Mitgliedern aus Ostdeutschland werden die meist eintägigen Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen gerne besucht.
Gestaltung: A. & S. Troidl, 2008. In Zusammenarbeit mit der DGHT-AG Echsen
Der Laubfrosch
Hyla arborea
Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) ruft den Laubfrosch (Hyla arborea) zum „Froschlurch des Jahres 2008“ aus. Die Aktion, die auf die allgemeine Gefährdung von Amphibien und Reptilien hinweisen soll, wird fachlich unterstützt von den österreichischen und schweizerischen Fachverbänden (ÖGH und KARCH) sowie vom NABU Deutschland
Gestaltung: A. & S. Troidl in Zusammenarbeit mit Richard Podloucky, DGHT-AG Feldherpetologie
DGHT-AG CHAMÄLEONS
Kurzvorstellung
Die "Arbeitsgemeinschaft Chamäleons" befasst sich sowohl mit der Haltung von Chamäleons in menschlicher Obhut als auch deren Beobachtung und Arterhaltung in ihrer natürlichen Umgebung.
Die jährliche Tagung der AG (siehe unten) eröffnet sowohl den Mitgliedern als auch anderen Interessierten gute Möglichkeiten für einen regelmäßigen persönlichen Erfahrungsaustausch.
Gestaltung: A. & S. Troidl, 2006. In Zusammenarbeit mit der DGHT-AG Chamäleons
Die Würfelnatter
Natrix tessellata
Am 05. November 2008 stellte die DGHT im Rahmen einer Pressekonferenz im Zoo Landau in der Pfalz das Reptil des Jahres 2009, die Würfelnatter, vor.
Das Land Rheinland Pfalz und das Landesamt für Umweltschutz, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz sind bereits seit vielen Jahren intensiv mit dem Schutz der Würfelnatter befasst. Die Zusammenarbeit mit der DGHT konnte bereits in dem entsprechenden Auswilderungsprojekt seit 1997 intensiviert werden.
Gestaltung: A. & S. Troidl in Zusammenarbeit mit Richard Podloucky, DGHT-AG Feldherpetologie
DGHT-AG ANUREN
Kurzvorstellung
Die AG beschäftigt sich mit Anuren (Froschlurche). Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Erforschung und Nachzucht der tropischen Pfeilgiftfrösche (Dendrobatiden). Dazu werden regelmäßig Beiträge in der Zeitschrift "elaphe" veröffentlicht. Im Mai 2001 wurden die Allgemeinen Haltungsrichtlinien für Anuren herausgegeben.
Gestaltung: A. & S. Troidl, 2007. In Zusammenarbeit mit der DGHT-AG Anuren
Der Teichmolch
Lissotriton vulgaris
Einen Miniaturdrachen, den einheimischen Teichmolch (Lissotriton vulgaris), hat die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) zum Lurch des Jahres 2010 gewählt. Männliche Teichmolche im Hochzeitskleid, mit ihrem hohen, gewellten Rückenkamm und breiten Hautsäumen an den Hinterbeinen, sind prächtige Bewohner unserer Tümpel und Weiher. Ihre schwarz gefleckte Bauchseite ist leuchtend orange, und der Schwanzsaum teilweise blau.
Gestaltung: A. & S. Troidl in Zusammenarbeit mit Richard Podloucky, DGHT-AG Feldherpetologie
DGHT-AG SCHLANGEN
Kurzvorstellung
Diese AG beschäftigt sich mit einer Gruppe von Reptilien, die von alters her bewundert, aber auch gefürchtet wird. Es existieren außerordentlich viele Arten, die sich durch besondere, angepasste Verhaltensweisen, faszinierende Farben oder ihre interessante Biologie auszeichnen. Viele Schlangen haben sich als dankbare Terrarientiere erwiesen, die leicht zu halten und problemlos zu vermehren sind - und: die meisten sind völlig ungefährlich!
Gestaltung: A. & S. Troidl, 2008. In Zusammenarbeit mit der DGHT-AG Schlangen
Die Erdkröte
Bufo bufo
Der wissenschaftliche Name der Erdkröte lautet Bufo bufo , was übersetzt einfach nur "Kröte" heißt. Die Art ist über fast ganz Europa verbreitet. Auch in Deutschland kommt sie nahezu flächendeckend vor und ist neben Grasfrosch und Teichmolch die häufigste Amphibienart.
Gestaltung: A. & S. Troidl in Zusammenarbeit mit Richard Podloucky, DGHT-AG Feldherpetologie
Die Schlingnatter
Coronella austriaca
Die Schlingnatter ist eine der am weitesten verbreiteten Schlangenarten Europas. Dennoch ist sie vielen Naturinteressierten kaum bekannt. Dies liegt in erster Linie an ihrer versteckten Lebensweise, zudem wird die harmlose, ungiftige Art nicht selten mit der ähnlich gezeichneten und wesentlich bekannteren Kreuzotter verwechselt. Die Schlingnatter gilt in unseren Breiten vor allem aufgrund von Lebensraumverlust als selten und ist in vielen Gebieten bedroht.
Gestaltung: A. & S. Troidl in Zusammenarbeit mit Richard Podloucky, DGHT-AG Feldherpetologie